Magdeburg l Zuallererst ging es aber um ein ganz allgemeines Thema. Die Berichte des Ortsbürgermeisters aus den Stadtratssitzungen. Bernd Dommning erklärte, dass in den anderen Ortschaftsräten in Beyendorf-Sohlen sowie Randau-Calenberge nur dann über die Stadtratssitzungen informiert würde, wenn es auch die entsprechenden Ortschaften auf der Tagesordnung betreffe.

Dommning warf die Frage auf, ob man in Zukunft auch so verfahren solle. Dies wurde von den Räten abgelehnt. Man wolle auch weiterhin über interessante Themem informiert werden.

Kreuzhorst-Weg bleibt Thema

So berichtete der Ortsbürgermeister danach über Themen wie „Erholungswert Rotehornpark steigern“ oder auch „Urbanes Grün für ein gesundes Stadtklima – Pro Baumscheibe!“. Zudem seien Bernd Dommning und der Ortsbürgermeister von Randau-Calenberge Günther Kräuter erneut von Oberbürgermeister Lutz Trümper verpflichtet worden.

Aus der zurückliegenden Dienstberatung des Oberbürgermeisters in Pechau hat Dommning auch wichtige Informationen zum neuen Veranstaltungssaal erhalten. Demnach wurde seitens der Verwaltung angekündigt, dass die Bau-Drucksache zeitnah in den zuständigen Ausschüssen und im Stadtrat behandelt wird.

Investition in Veranstaltungssaal

Die Investitionskosten für den Veranstaltungssaal wurden im Haushalt 2020 angemeldet, der Baubeginn ist ebenfalls für das Jahr 2020 avisiert, die Fertigstellung soll im Jahr 2022 sein. Da die Baugenehmigung nun in absehbare Zukunft rückt, wurde vorgeschlagen, den zuständigen Planer erneut einzuladen. Außerdem sollen die örtlichen Gewerbetreibenden mit ins Boot geholt werden.

Zum Ausbau der Wegeverbindung durch die Kreuzhorst berichtete Ortsbürgermeister Dommning über seine geäußerte Kritik zum Vorhaben und zu dem Umstand, dass dem Baudezernat die Stellungnahme des Ortschaftsrates Pechau zur Drucksache nicht vorgelegen habe.

Alternativen für Radweg untersuchen

Seitens der Verwaltung sei erneut auf die Problematik der fehlenden Widmung des Weges sowie der Eigentumsverhältnisse eingegangen und über Gespräche mit den verschiedenen Eigentümern berichtet worden. Demnach sichert der Forstbetrieb die Verkehrssicherheit für den Weg nicht zu und fordert die Gewährleistung der Verkehrssicherheit durch die Verwaltung, da ansonsten die Benutzung des Weges abgelehnt wird.

Die Verwaltung stellte nochmals klar, dass nicht der Bau einer Straße, sondern von zwei nebeneinanderliegenden Betonstreifen vorgesehen ist. Der Oberbürgermeister legte fest, dass die Thematik erneut durch das Baudezernat zu prüfen und Alternativen für einen Radweg zu suchen sind. Außerdem sollen bei einem erneuten Gesprächstermin alle Beteiligten an den runden Tisch geholt werden.

Die wichtigste Nachricht in dieser Sitzung betraf jedoch den ehemaligen Schweinestall im Stadtteil. Das Gebäude stellte sozusagen das Dauerbrenner-Thema für viele Pechauer in den zurückliegenden Sitzungen dar. Bernd Dommning informierte nun, dass der ehemalige Stall derzeit abgerissen werde.

Die Arbeiten würden demnach laufen und voraussichtlich bis zum 22. November dieses Jahres andauern.