Magdeburg l Am 28. Februar gegen 18.05 Uhr kontrollierten Bundespolizisten auf dem Hauptbahnhof Magdeburg eine 29-Jährige. Die Frau war einem Zugbegleiter in einer Regionalbahn von Berlin nach Magdeburg aufgefallen, weil sie keinen Fahrschein hatte und nur einen lettischen Pass ohne Wohnsitzeintrag vorlegen konnte.

Bei der Überprüfung der Personalien im Fahndungssystem stellte sich heraus, dass gegen die 29-Jährige ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel vorlag. Wegen Diebstahls, Beihilfe zum Diebstahl und Beihilfe zum schweren Diebstahl war sie im Mai 2017 vom Amtsgericht Kassel zu einer Freiheitsstrafe von 70 Tagen oder der Zahlung von 700 Euro verurteilt worden. Der Vollstreckung des Urteils hatte sie sich jedoch entzogen und war untergetaucht.

Weil die Frau die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde sie in die Justizvollzugsanstalt nach Halle gebracht. Zusätzlich bekommt sie nun eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen.