Magdeburg l Im Bereich des Magdeburger Rings wird in Fahrtrichtung Halberstädter Straße aus der einspurigen Wiener Straße eine zweispurige Fahrbahn. Autofahrer können diese aber noch nicht nutzen. Besonders in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und in den späten Nachmittagsstunden lassen sich an dieser Stelle Rückstaus feststellen, wie von Lesern der Volksstimme moniert wird.

Die Sperrung der Fahrspur ist auf die Baumaßnahmen zurückzuführen, welche die Stadt im Bereich der Ringauffahrt an der Klinkebrücke ausführen lässt. „Bei einer zweispurigen Zufahrt in den nach der Kreuzung einspurigen Bereich würde an dieser Stelle ein Gefahrenpunkt geschaffen werden“, verweist Tim Stein, Sprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB).

Zudem bestünde die Gefahr, dass der Kreuzungsbereich zugestaut werden und der Verkehr aus den anderen Knotenzufahrten behindert werden würde. Stein: „Daher wurde entschieden, den ohnehin einspurig aus der Wiener Straße kommenden Verkehr auf dem Stück vor dem Knoten ‚Fuchsberg‘ auch einspurig zu lassen.“ Nach Abschluss der Bauarbeiten der Stadt stehen dann alle Fahrspuren wieder zur Verfügung.

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Bis Ende Januar keine Auffahrt

Darüber hinaus bleibt die Auffahrt zum Magdeburger Ring in der Wiener Straße aus Richtung Leipziger Straße kommend weiterhin gesperrt. Grund dafür sind die Bauarbeiten im Bereich der Klinkebrücke, die seit Monaten erneuert wird. Die Stadt hatte sich entschieden, das in die Jahre gekommene Bauwerk mit den Bauarbeiten für die neue Straßenbahntrasse der MVB zu erneuern. Bis voraussichtlich 31. Januar 2018 kann die Auffahrt von Autofahrern nicht genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Daher bleibt die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über die Halberstädter Straße zum Ringanschluss im Lemsdorfer Weg weiter gültig.

Einschränkungen im Ampelbetrieb

Bis zum Frühjahr haben Fußgänger und Radfahrer nicht die Möglichkeit, die Großkreuzung Halberstädter Straße/Wiener Straße/Südring im Bereich der Wiener Straße zu queren. Auf der Seite des Technischen Polizeiamtes müsse ein Telekomschacht umgebaut werden, klärt Tim Stein auf. Und: „In diesem Zusammenhang erfolgt zudem die bauliche Anpassung des großen Pflanzringes und die Vorbereitung des Baumstandortes für den neuen Japanischen Schnurbaum.“

Zur Erinnerung: Im Zuge der Bauarbeiten am neuen Gleisviereck in der Kreuzung musste der Japanische Schnurbaum auf der gegenüberliegenden Seite (nahe Pit Stop) gefällt werden.

Bewohner Sudenburgs hatten sich über Jahre für dessen Erhalt eingesetzt. Die MVB erklärten sich bereit, zwei Bäume pflanzen zu lassen, wobei einer an der Stelle der im August 2015 durch einen Sturm umgestürzten Kastanie am Technischen Polizeiamt einen Platz finden soll. Sind die Leitungsarbeiten abgeschlossen und die Bäume gepflanzt worden, wird die Ampelanlage ab dem Frühjahr wieder vollständig in Betrieb genommen. Hin und wieder sind derzeit Fußgänger und Radfahrer zu beobachten, welche die Südseite der Kreuzung zum Überqueren der Wiener Straße nutzen, obwohl die für sie vorgesehenen Ampeln abgestellt sind.