Magdeburg l Ein 32-jähriger Magdeburger ist am Dienstagmorgen in einer Spezialklinik in Halle seinen schweren Brandverletzungen erlegen. Der Mann war am Abend zuvor bei einem Feuer in seiner Wohnung im Stadtteil Neu-Olvenstedt schwerst verletzt worden.

Die Feuerwehr geht von einer Explosion aus. Die Polizei will dies am Vormittag gegenüber der Volksstimme nicht bestätigen. Die Ermittler seien vor Ort.

Der Eingang des Plattenbaus in der Olvenstedter Chaussee sei unbewohnbar. Knapp 30 Mieter mussten vorübergehend ausziehen. Doch nicht das Feuer sei daran Schuld, sondern ein Wasserrohrbruch im Nachgang des Feuers, so die Polizei.

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Der verstorbene Mieter ist der Polizei durchaus bekannt. Warum wollte eine Sprecherin nicht sagen.

Am 28. September 2020 hatten Mieter in dem Mehrfamilienhaus in der Olvenstedter Chaussee gegen 17.45 Uhr einen Knall vernommen, berichtete die Feuerwehr. Die Wohnung im Erdgeschoss habe schnell komplett in Flammen gestanden. Zunächst wurde der Mieter vermisst, konnte dann aber noch schwer verletzt von der Feuerwehr aus der Wohnung gebracht werden. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben.