Magdeburg l Möglicher Imageverlust, viele Diskussionen über die Durchführung und die Hygienemaßnahmen: Im Kopf der Organisatoren des Magdeburg Marathons kreisten viele Gedanken um ihr geplantes Event. Vor allem aber die Gedanken um das Coronavirus und um die Gefahr einer Ansteckung während der beiden Tage im Oktober. „Nun stellen wir uns den Konsequenzen“, sagt Ralf Eger von der VLG 1991 Magdeburg, „denn diese lassen nur eine Entscheidung zu.“ Die Entscheidung über eine Absage der traditionellen Veranstaltung, die am 25. Oktober über die Straßen der Elbmetropole gehen sollte.

„Bis zum heutigen Tage haben wir alle Optionen und Alternativen zur Durchführung des 17. Magdeburg Marathons in Erwägung gezogen, um den aktuellen Sicherheitsbestimmungen und –auflagen gerecht zu werden“, schreibt Eger in einer Pressemitteilung der veranstaltenden VLG 1991, deren 1. Vorsitzender er ist. Für den Verein hätte sich im Vergleich zu den 16 Auflagen zuvor quasi alles geändert: Streckenverläufe, die Aufteilung der Starts auf zwei Tage, neue Orte, neue Kompetenzteams. Man habe alles „dafür getan, die Durchführung termingerecht sicherzustellen“, heißt es. Und hat festgestellt: Die Durchführung ist nicht mehr vertretbar. Der Entschluss zur Absage stelle vor allem „die Gesundheit der Teilnehmer, Gäste, Helfer … in den Vordergrund“.

Die gute Nachricht: Die 17. Auflage wird es nun im nächsten Jahr geben. Und auch der Termin steht bereits fest: am 10. Oktober. Und nach dem Wunsch der VLG 1991 nach dem bewährten Muster. „Es ist uns sehr wichtig, dass die Qualität und der Charakter des Magdeburg Marathons gewahrt bleiben und sich weiterentwickeln“, erklärt Eder in der Mitteilung. Und dabei steht immer noch das Motto des Events im Vordergrund: Von Läufern für Läufer.

Weitere Einzelheiten werden zeitnah auf der Homepage der Veranstaltung veröffentlicht.