Magdeburg l Beteiligt waren das Magdeburger Ordnungsamt und Kräfte der Polizei, die gemeinsam stadtweit die Einhaltung der neuen Landesverordnung überprüften, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Kontrollen erfolgten dabei schwerpunktmäßig auf Spielplätzen, da diese am Vortag stark frequentiert waren, hieß es am Sonnabend aus dem Rathaus. Insgesamt wurden bis etwa 22 Uhr 24 Betriebsstätten, 33 Kultureinrichtungen und 56 Spielplätze im Stadtgebiet kontrolliert.

Im Einzelnen waren das laut Pressestelle der Stadt Magdeburg:
6 Spielhallen (alle geschlossen),
7 Fitnessstudios (alle geschlossen).
3 Discotheken (alle geschlossen).
33 Kultureinrichtungen (alle geschlossen).
7 Gaststätten (Verstöße) sowie
1 Ladengeschäft (Verstoß)

 

Laden amtlich versiegelt

Festgestellt wurde ein Gaststättengewerbe, das nicht geöffnet haben durfte. Die Betreiber seien aber einsichtig gewesen und hätten den Betrieb umgehend eingestellt. Weiterhin wurden ein geöffnetes Einzelhandelsgeschäft sowie eine Rauchergaststätte festgestellt, welche nach der Verordnung ebenfalls nicht hätten geöffnet sein dürfen. Da einer der dortigen Betreiber nicht einsichtig war und das Einzelhandelsgeschäft fortführen wollte, wurden das Geschäft amtlich versiegelt und der weitere Betrieb unterbunden. Die Rauchergaststätte schloss das Geschäft umgehend.

 

Unbelehrbare machen sich strafbar

In der Funkzentrale des Ordnungsamtes seien zudem 56 Anrufe zum Coronavirus eingegangen. Es wurden insgesamt 56 Spielplätze kontrolliert, auf denen durch die Verordnung ein Aufenthaltsverbot gilt.

Lediglich auf einem Platz habe sich eine Person aufgehalten, die nach Aufforderung umgehend den Platz verließ.
Die Stadt wies in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass Zuwiderhandlungen gegen die Landesverordnung Straftaten seien und dementsprechend geahndet würden.