Magdeburg l Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, hat sie bereits am 19. August 2020 gegen 22.30 Uhr am Magdeburger Hauptbahnhof einen Mann gestellt, der auch wegen Bedrohung, Erschleichens von Leistungen und Drogenbesitzes aufgefallen war. Die Beamten hatten von einem Zugbegleiter die Auskunft erhalten, dass sich in seinem Zug ein Mann aufgehalte, der durch aggressives Verhalten auf der Fahrt von Braunschweig nach Magdeburg aufgefallen war.

In der noch am Bahnsteig stehenden Bahn trafen sie dann auch auf den 37-Jährigen, der gerade dabei war, mit einem Eddingstift die Seitenwände im Inneren des Zuges zu beschmieren, teilte die Polizei mit.

Sofort sei diese Handlung unterbunden woirden, hieß es weiter. Zudem habe sich herausgestellt, dass er für die zurückgelegte Zugfahrt keinen Fahrausweis besaß. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen, konnte der Mann seinen Weg weiter fortsetzen.

Bedrohung auf dem Bahnsteig

Nur eine halbe Stunde später, erhielt die Bundespolizei Kenntnis über eine Bedrohung auf dem Bahnsteig 7. Hier trafen sie wieder auf den zuvor entlassenen 37-Jährigen.Dieses Mal drohte er einem 21-jährigen Reisenden damit, dass er ihn mit einer Schreckschusswaffe umbringen wolle und ihn abstechen wolle.

Zugleich bewarf er ihn mit einer Plastikflasche. Sofort wurde er wieder gestellt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten keine gefährlichen Gegenstände, jedoch einen weiteren Eddingstift und eine geringe Menge Betäubungsmittel. Beides wurde sichergestellt. Der 37-Jährige wird sich nun wegen Bedrohung, Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen verantworten müssen, hieß es abschließend in der Polizeimitteilung.