Das sind die neuen Ticketpreise im Elbauenpark

Tageskarten

Grünticket mit Nutzung der Grün- und Sportanlagen, aber ohne Besuch von Jahrtausendturm und Schmetterlingshaus wie bisherige Tageskarten:

Erwachsene: 3 Euro; ermäßigt: 2 Euro; großes Familiengrünticket für zwei Erwachsene und alle Kinder oder Enkel: 7 Euro; kleines Familiengrünticket für einen Erwachsenen und Kinder: 4,50 Euro.

Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.

Erlebnisticket mit Nutzung der Grün- und Sportanlagen, des Jahrtausendturms und Schmetterlingshauses sowie des Parkbusses:

Erwachsene: 6 Euro; ermäßigt: 4 Euro; großes Familienerlebnisticket für zwei Erwachsene und alle Kinder oder Enkel: 14 Euro; kleines Familiengrünticket für einen Erwachsenen und Kinder: 8 Euro.

Saisonkarte (Angebote wie Erlebnisticket):

Erwachsene: 23 Euro; ermäßigt:15 Euro; große Familiensaisonkarte für zwei Erwachsene und alle Kinder oder Enkel: 53 Euro; kleine Familiensaisonkarte für einen Erwachsenen und Kinder: 30 Euro. (ri)

Magdeburg l Noch bis zum 29. Februar ist der Eintritt in den Elbauenpark wie gewohnt frei. Die Preise im Elbauenpark waren seit 2000 konstant, sagt Geschäftsführer Steffen Schüller. Die gute Nachricht für die Parkbesucher: Wer mit dem Tagesticket allein die Gärten und Grünanlagen und die Sportflächen nutzen möchte, zahlt für das „Grünticket“ wie bisher drei Euro, ermäßigt zwei Euro. Der Besuch im Jahrtausendturm und im Schmetterlingshaus ist künftig in diesem Preis nicht mehr enthalten.

Die schlechte Nachricht: Wer die beiden Einrichtungen besuchen möchte, zahlt für die Tageskarte pro Person künftig das Doppelte. Das „Erlebnisticket“ kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Im Gegensatz zu bisher kann mit dieser Eintrittskarte beliebig oft der Bus durch den Elbauenpark genutzt werden. Die Nutzung des Busses auf der Parklinie Elbauenpark-Express, der im vergangenen Jahr die Einschienenbahn ersetzt hat, war bislang mit Zusatzkosten verbunden. Für Veranstaltungen wie die Oldtimerschau Ommma, den Prinzessinnentag oder das Landeserntedankfest muss ebenfalls ein Erlebnisticket gelöst werden.

Erlebnisticket umfasst auch die Busfahrten

Die Angebote des neuen Erlebnistickets einschließlich der Freifahrt mit dem Bus können auch die Inhaber von Dauerkarten nutzen. Deutlich erkennbar ist das Bestreben des Elbauenparks, dieses Angebot den Besuchern besonders schmackhaft zu machen. Steffen Schüller: „Der Preis bleibt mit 23 Euro stabil. Bereits ab dem vierten Besuch zahlt sich die Jahreskarte für unsere Gäste aus.“ Die ermäßigte Jahreskarte wird sogar um fünf Euro billiger und kostet ab der Saison 2016 15 Euro. In keiner Eintrittskarte ist wie bisher die Fahrt mit der Sommerrodelbahn, der Ausflug durch den Hochseilgarten und mit Segways enthalten.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die neue Saison im Elbauenpark ab 1. April bereits auf Hochtouren. „Nach der Sanierung wird unser Jahrtausendturm im Frühjahr wieder eröffnen“, berichtet der Geschäftsführer. Neben der Dauerausstellung zur Menschheits- und Technikgeschichte sowie der wieder zugänglichen Aussichtsplattform wird er 2016 auch eine neue Sonderschau des Mathematikums Gießen mit einer Reihe von interaktiven Experimenten bieten. Genutzt wird dazu der Bereich in der unteren Ebene des Turms, in dem zuvor Schautafeln untergebracht werden. Zur Verfügung steht in diesem Bereich eine Fläche von rund 200 Quadratmetern, die künftig mit wechselnden Ausstellungen aus dem naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereich bespielt werden soll. Ziel ist es, den Turm auch für jene attraktiv zu machen, die ihn schon einmal besucht haben.

Als Erstes macht das Mathematikum Station

Neben den Neuerungen im Jahrtausendturm spricht Steffen Schüller von einer „Gastronomieoffensive“: „Mit neuen kulinarischen Angeboten und wechselnden Aktionen in der Saison möchten wir gemeinsam mit den Gastronomen auch auf diesem Gebiet den Parkbesuch noch interessanter machen und die Gäste immer wieder neu überraschen.“ Überraschungen, die auch von den Inhabern des „Grüntickets“ genutzt werden können.

Der Elbauenpark wird von der stadteigenen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) bewirtschaftet. Gemeinsam mit den Messehallen an der Tessenowstraße war er zur Bundesgartenschau 1999 an der Stelle ehemaliger Militäranlagen gestaltet worden. Heute gehört er zur Tourismusroute Gartenträume, die Parks in Sachsen-Anhalt – in Magdeburg auch den Rotehorn-, den Herrenkrugpark und den Klosterbergegarten – miteinander vernetzt.