Magdeburg l Der Rutschenturm zählt seit diesem Jahr zu den neuesten Attraktionen im Elbauenpark. Ob freier Fall, Tunnelrutsche oder dreispurige Breitenwellen-Abfahrt: Auf drei Pisten geht es rasant hinab. Aber nur in der Sommersaison. Von November bis März ist das Rutschen verboten und die 18,5 Meter hohe Attraktion geschlossen.

Und das aus Sicherheitsgründen, wie es seitens des Elbauenparks heißt. „Der Rutschenturm hat bei Nässe auch im Sommer geschlossen. In den Wintermonaten kommt es häufiger zu Reif und Nässe, die einer Nutzung entgegen-stehen“, antwortet die Parkleitung kurz auf Volksstimme-Nachfrage.

Für Irritationen sorgt aber, dass der Park auf seiner Internetseite mit einem ganzjährigen Rutscherlebnis wirbt. „Ein Erlebnis mit Extra-Fun-Faktor für kleine und große Kinder! Und das – bei gutem Wetter zum Rutschen – sogar ganzjährig“, hieß es am Montag noch auf der Internetseite. Der Fehler werde behoben, erklärte ein Parksprecher auf den Volksstimme-Hinweis.

Erweiterung im kommenden Jahr

Für alle Rutschen-Fans gibt es aber auch positive Nachrichten. Ein Ausflug zum Rutschenturm wird sich im kommenden Jahr noch mehr lohnen. Der Elbauenpark nutzt die Winterpause dazu, den Rutschenturm zu erweitern. Details zu den Plänen wollte die Parkleitung gestern noch nicht nennen, aber es werde angebaut.

Trotz der aktuellen Corona-Beschränkungen kann der Elbauenpark geöffnet bleiben. Aufgrund des Wintermodus gilt der Park nicht mehr als klassischer Freizeitpark und steht allen Gästen für einen Ausflug offen. Besucher können hier noch bis Ende Februar bei freiem Eintritt unterwegs sein.

Attraktionen im Winterschlaf

„Zu beachten gilt allerdings auch im Elbauenpark, dass Gäste sich entweder allein oder nur mit Angehörigen ihres eigenen sowie eines weiteren Hausstandes in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen“, informiert die Parkleitung auf ihrer Internetseite. Die Zahl von maximal zehn Personen darf in keinem Fall überschritten werden.

Zwar begeben sich die Attraktionen in den Winterschlaf, doch der Park bleibt ein Ausflugsziel für ausgedehnte Herbstspaziergänge. Ein Stopp am Damwildgehege sollte dabei nicht fehlen. Hier freuen sich Pünktchen, das weiße Flöckchen sowie der stolze schwarze Damhirsch auch in der kalten Jahreszeit über Besucher.

Anders sieht es allerdings im Streichelzoo aus. Die Ziegen sind in ihr Winterquartier umgezogen. Neben Jahrtausendturm, Sommerrodelbahn, Rutschenturm und Kletterpark bleibt dieses Jahr auch das Schmetterlingshaus vorerst im Winter geschlossen. Die aktuellen Sicherheitsbestimmungen machen einen Besuch in dem tropischen Haus nicht möglich, so die Parkleitung.

Dafür sollte sich kein Gast den Ausblick von der Deponie entgehen lassen. Von hier oben sind unter anderem die vielen verschiedenen Spielplätze wunderbar zu erkennen. Darauf können die Kinder weiterhin ausgelassen toben. Nur die Luft aus den Hüpfkissen wurde abgelassen.