Magdeburg l Aufatmen in Magdeburg-Rothensee: Am 27. Februar 2019 wurde dort eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die Bombe war am Morgen bei sogenannten Sondierungsarbeiten im Boden in der Eschenröder Straße entdeckt worden. Hier sollen unter anderem Eigenheime entstehen.

Um 17.53 Uhr kam das Signal: Die Bombe ist entschärft, alle rund 2400 Anwohner können wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück. Die Sperrung des August-Bebel-Damms wurde umgehend aufgehoben. Die Straßenbahnlinie 10 hat ihren durchgängigen Betrieb wieder aufgenommen. Auch die Straßensperren am Rande des Evakuierungsgebiets werden abgebaut.

Gegen 13 Uhr hatte die Evakuierung begonnen. Sie dauerte etwa vier Stunden. Unter den Anwohnern waren 22 hilfsbedürftige Personen. Diese wurden am Abend wieder aus den Krankenhäusern, der Notunterkunft im Werner-von-Siemens-Gymnasium und privaten Unterkünften nach Hause gebracht.

Bombenfund in Magdeburg-Rothensee

Magdeburg (ag) l In Magdeburg-Rothensee entdeckte der Kampfmittelbeseitigungsdienst bei Sondierungsarbeiten am 27. Februar 2019 eine Bombe.

  • Die Bombe in Magdeburg-Rothensee ist erfolgreich entschärft worden. Foto: Tom Wunderlich

    Die Bombe in Magdeburg-Rothensee ist erfolgreich entschärft worden. Foto: Tom Wunderlich

  • Mit einem Bagger wurde die Bombe aus der Grube herausgehoben. Foto: Tom Wunderlich

    Mit einem Bagger wurde die Bombe aus der Grube herausgehoben. Foto: Tom Wunderlich

  • Das ist die Bombe. Foto: Tom Wunderlich

    Das ist die Bombe. Foto: Tom Wunderlich

  • Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Magdeburg-Rothensee. Foto: Tom Wunderlich

    Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Magdeburg-Rothensee. Foto: Tom Wunderlich

  • Die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst an der Fundstelle in Magdeburg-Rothensee. Foto: Tom Wunderlich

    Die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst an der Fundstelle in Magdeburg-Rothensee. Foto: To...

  • Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Magdeburg-Rothensee wird dieser Bereich evakuiert. Quelle: Stadt Magdeburg

    Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Magdeburg-Rothensee wird dieser Bereich evakuiert. Quelle: St...

  • Hier wurde in Magdeburg-Rothensee die Fliegerbombe entdeckt. Foto: Tom Wunderlich

    Hier wurde in Magdeburg-Rothensee die Fliegerbombe entdeckt. Foto: Tom Wunderlich

  • Die Feuerwehr in Magdeburg-Rothensee hat ihr Gerätehaus verlassen. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Fundort der Fliegerbombe. Foto: Tom Wunderlich

    Die Feuerwehr in Magdeburg-Rothensee hat ihr Gerätehaus verlassen. Dieses befindet sich in u...

  • In der Badeteichstraße in Magdeburg werden die Wohnhäuser nach einem Bombenfund evakuiert. Foto: Tom Wunderlich

    In der Badeteichstraße in Magdeburg werden die Wohnhäuser nach einem Bombenfund evakuie...

  • Die Polizei geht von Tür zu Tür, um sicher zu gehen, dass alle Anwohner den Evakuierungsbereich in Magdeburg-Rothensee verlassen. Foto: Tom Wunderlich

    Die Polizei geht von Tür zu Tür, um sicher zu gehen, dass alle Anwohner den Evakuierung...

  • Die Polizei sperrt in Magdeburg-Rothensee den Bereich ab, der nach dem Fund einer Fliegerbombe evakuiert werden soll.  Foto: Tom Wunderlich

    Die Polizei sperrt in Magdeburg-Rothensee den Bereich ab, der nach dem Fund einer Fliegerbombe ev...

  • Nach einem Bombenfund in Magdeburg-Rothensee evakuiert die Polizei das Gebiet. Foto: Jennifer Lorbeer

    Nach einem Bombenfund in Magdeburg-Rothensee evakuiert die Polizei das Gebiet. Foto: Jennifer Lor...

Holger Platz, Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE), sagte nach der erfolgreichen Entschärfung: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften, die seit dem späten Vormittag zunächst die Evakuierung vorbereitet und diese dann auch so reibungslos über die Bühne gebracht haben. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Stadtverwaltung, Rettungskräften und MVB war hervorragend. Mein Dank gilt nicht zuletzt allen Betroffenen, die ihre Wohnungen verlassen mussten und für den Einsatz Verständnis aufgebracht haben."

In einem Ticker hatte die Volksstimme über die Ereignisse rund um die Bombenentschärfung berichtet.