Magdeburg l Das Ordnungsamt in Magdeburg hat während der Osterfeiertage nach eigenen Angaben 34 Kontrollen zu ursprünglich angemeldeten, aber später nicht mehr gestatteten Osterfeuern vorgenommen. Dabei gab es nur wenig zu kritisieren. Die Kontrollen ergaben, dass alle Betreiber die Feuer im Vorfeld eigenständig abgesagt und sich daran gehalten hatten. Das geht aus einer Bilanz der Stadtverwaltung vom frühen Montagabend hervor.

Auch die Vorstände der Kleingartenvereine waren darüber informiert worden, dass in diesem Jahr keine großen Osterfeuer wie in den Vorjahren veranstaltet werden dürfen. Nach Kenntnis des Ordnungsamtes sei dies ausnahmslos eingehalten worden. Ein Kleingartenverein in Neu-Olvenstedt hatte am Karfreitag mit Aushängen seine Mitglieder zu einem Osterfeuer eingeladen. Die Aushänge seien vom Ordnungsamt abgenommen und dem Vereinsvorsitzenden die Durchführung der Veranstaltung untersagt worden. Es habe auch entsprechende Nachkontrollen gegeben, hieß es am Ostermontag weiter.

Ein Feuer untersagt

In der Funkzentrale des Ordnungsamtes gingen elf Anrufe zu Osterfeuern und dem illegalen Verbrennen von Abfällen ein. In einem Fall musste der Verursacher sein Feuer löschen, in allen anderen Fällen handelte es sich um das erlaubte Verbrennen von trockenem Holz in einer Feuerschale, so das Amt.

Im Vergleich zu den Vorjahren sei es für das Ordnungsamt in Bezug auf die Osterfeuer ein sehr ruhiges Osterwochenende gewesen. Die Magdeburger*innen seien damit dem Aufruf des Oberbürgermeisters gefolgt, während der Osterfeiertage auf alle offenen Feuer zu verzichten.

Auch ein ruhiger Ostermontag

Der Ostermontag habe sich bis zur Mittagszeit bei allen Kontrollen als ausgesprochen ruhig erwiesen, hieß es abschließend.