Schönebeck l Ein Polizeieinsatz hatte gestern (22. Februar 2021) für Aufsehen in Schönebeck gesorgt. Vor allem in sozialen Netzwerken wurden viele Gerüchte verbreitet. Polizei-Sprecher Marco Kopitz brachte auf Volksstimme-Anfrage Licht ins Dunkel.

Bis 20 Uhr sei nach Kopitz Angaben ein Hubschrauber über die Elbestadt gekreist. Gemeinsam mit zahlreichen Kräften am Boden wurde nach einer vermissten Person gesucht. Die Suche geht weiter.

Suche geht weiter

Denn erfolgreich war das Großaufgebot an Einsatzkräften nicht. Die Fahndung erstreckte sich über das gesamte Stadtgebiet, inklusive des Elbeufers und der Gleisanlagen, die sich durch Schönebeck ziehen. Auch am Schönebecker Bahnhof und in den Gleisen wurden Einsatzkräfte gesichtet. Ein Suchhund kam zur Unterstützung zum Einsatz. Der Helikopter sorgte bei der Bevölkerung für Aufsehen. Selbst Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren hatten keine Kenntnis über den Großeinsatz.

„Bei der vermissten Person handelt es sich um einen Heranwachsenden 18-Jährigen“, teilte der Polizei-Pressesprecher mit. Weitere Einzelheiten wollte er gestern nicht bekanntgeben. Die Familie des Vermissten wolle zurzeit nicht weiter in der Öffentlichkeit nach dem Jugendlichen suchen. Sollte sich die Situation ändern, könne, so Kopitz, die Öffentlichkeit aber in die Suche mit einbezogen werden.