Magdeburg l In den vergangenen Tagen ist es auf der Baustelle der Gruson-Gewächshäuser sichtbar vorangegangen. Mittlerweile steht die Stahlkonstruktion für das neue Farnhaus bereits. Die Stahlbauer haben hier schon ganze Arbeit geleistet, es ist bereits zu erahnen, wie das neue Farnhaus künftig aussehen wird. Zu erkennen ist auch, dass es höher ist, als der Vorgängerbau. Noch wird an der Konstruktion gewerkelt, doch bereits Mitte Oktober 2020 soll die Verglasung eingebaut werden können.

Im November 2020 rücken die Stahlbauer an die Straßenseite und beginnen, die Konstruktion für das neue Kakteen- und Sukkulentenhaus aufzubauen. Die dafür nötigen Teile werden passgenau vorgefertigt und an Ort und Stelle zusammengesetzt. Die Arbeiten für die neuen Gewächshäuser kommen also gut voran. Nach jetzigem Stand kann der geplante Eröffnungstermin im März 2021 eingehalten werden, sagt Ludwig Martins, der Leiter der Gruson-Gewächshäuser.

Neue Häuser sind höher

Die neuen Häuser werden denselben Grundriss wie die Vorgängerbauten haben, sind aber etwa zwei Meter höher. Das Farnhaus bleibt ein Farnhaus, beherbergt aber auch andere Pflanzen aus tropischen und wechselfeuchten Regionen der Welt. Die Wegeführung und die Landschaftsgestaltung im Kakteenhaus und im Wintergarten werden neu geordnet und beide Häuser durch eine Glaswand optisch verbunden. Der bisherige Wintergarten wird eine neue Bestimmung erhalten und vor allem Sukkulenten aus den tropischen Trockengebieten ein Quartier bieten.

2,6 Millionen Euro Fördergeld hat die Landeshauptstadt für die Neubauten der drei Gewächshäuser bekommen. Der Neubau war nötig, da die alten Häuser bereits in die Jahre gekommen waren.