Magdeburg l Als die Magdeburger Feuerwehr am 21. Juni 2018 kurz vor 11 Uhr in Richtung Müllheizkraftwerk der Städtischen Werke Magdeburg nach Rothensee ausrückte, handelte es sich nicht um eine Übung, wie es sie in der Vergangenheit schon des Öfteren gab. Denn dieses Mal brannte es tatsächlich.

Konkret betroffen war der Anlieferbereich des Müllbunkers Block 1. Dort war es gegen 10.45 Uhr zu einer Selbstentzündung des angelieferten Abfalls gekommen.

Durch die Rauchentwicklung entdeckten die Mitarbeiter den Brand schnell, so dass umgehend die Löscheinrichtungen im Müllbunker aktiviert wurden.

Gleichzeitig wurde die Feuerwehr alarmiert, die den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle hatte. „Wir haben noch mal Glück gehabt“, findet Rolf Oesterhoff, Geschäftsführer des Müllheizkraftwerks. Dass der Einsatz und das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und werkseigener Brandbekämpfung so gut geklappt habe, liege an den gemeinsamen Brandübungen aus der Vergangenheit, sagt Rolf Oesterhoff.