Developer Days in Magdeburg

Termin: 9. bis 11. April 2018 im Magdeburger Amo-Kulturhaus in der Erich-Weinert-Straße 27

Geboten werden Tickets

mit Workshop und einem oder zwei Konferenztagen. Zudem gibt es das Konferenzticket für beide und für einzelne Tage. Für Studenten, die sich als Selbstzahler nicht im Auftrag eines Unternehmens anmelden, werden deutliche Nachlässe gewährt.

Beginn des Kartenverkaufs: Geplant ist, dass der Kartenverkauf am 1. Februar startet.

Magdeburg l Kein Bereich der Wirtschaft ist heute denkbar ohne die Unterstützung von Produkten aus dem IT-Bereich. Unzählige Fachleute werden derzeit bei den Softwareproduzenten in Deutschland gesucht. Und in diesem Bereich lässt sich gut Geld verdienen.

Um den Austausch und die Begeisterung für den Bereich zu fördern, geht Michael Blume aus Magdeburg eigene Wege. Der Geschäftsführer der CurrentSystem 23 GmbH hat bereits zweimal die Magdeburger Developer Days ausgerichtet. Im kommenden Jahr findet die Folgeveranstaltung vom 9. bis 11. April im Amo in der Erich-Weinert-Straße 27 statt.

Softwarewentwickler und Entscheider

Zielpublikum für die Veranstaltung im kommenden Frühjahr sind vor allem Softwareentwickler, aber auch Entscheider und Architekten. „Wir versuchen das Themenspektrum wie bei den vergangenen Konferenzen möglichst bunt zu gestalten“, sagt der Organisator der Developer Days. „Neben den klassischen Technologiethemen werden wir versuchen, Fragen der Psychologie, Ergonomie oder der Gesundheit mit in das Programm aufzunehmen“, berichtet er. Und: Prinzipiell kann jeder ein Thema einreichen, der Lust hat, einmal vor einem Entwicklerpublikum zu sprechen. Die Themenvorschläge können per E-Mail an info@md-devdays.de eingesendet werden.

„Wir rechnen wieder mit etwa 400 Teilnehmern“, sagt Michael Blume. Zur Hälfte werden die Besucher wohl wieder aus Sachsen-Anhalt und zur Hälfte aus dem restlichen Bundesgebiet in die Elbestadt kommen.

„Anders als im vergangenen Jahr gibt es diesmal auch einen Workshoptag, an dem sich interessierte Teilnehmer nach vorheriger Anmeldung zu Praxisthemen weiterbilden können.“

In Workshops geht es in die Tiefe der Themen

Bei diesem Workshoptag handelt es sich um eine intensive Schulung, die tief in die Themen einsteigt. Die Teilnehmerzahl für die Workshops wird je nach Workshop auf 10 bis 15 Teilnehmer begrenzt sein.

Amo in Magdeburg als Lokalität

„Weiterhin bietet uns das Amo die Möglichkeit, neben großen Sessionräumen auch kleine Räume für intensivere oder speziellere Themen zu nutzen. Somit werden wir die Anzahl der Sessions noch einmal deutlich erhöhen“, kündigt Michael Blume für das nächste Zusammentreffen der Netzwerker in Magdeburg an.

Genau wie im vergangenen Jahr wird die Veranstaltung hauptsächlich durch Sponsoren finanziert. Mit dabei sind regionale Firmen wie die Regiocom GmbH, Icuibic oder Oparco aus Magdeburg. Aber auch überregionale Sponsoren sind auf die Magdeburger Developer Days aufmerksam geworden und unterstützen die Veranstaltung. Beispiele dieser Unterstützer aus der Ferne sind Michael Willers von Devcoach oder TextControl.

Magdeburg und Sachsen-Anhalt helfen

Die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort ist auch für das Land Sachsen-Anhalt und für die Kommune ein herausragendes Thema – sehen sie doch gerade in einer lebendigen Szene von Entwicklern und Programmierern ein Fundament für das Wachstum der auch in Sachsen-Anhalt aufstrebenden IT-Wirtschaft. Michael Blume sagt: „Ebenfalls können wir uns daher über die Unterstützung der Investitions- und Marketinggesellschaft mbH (IMG) und der Stadt Magdeburg freuen.“ Bei den Preisen für die Konferenztickets können die Organisatoren an das Angebot des vergangenen Jahres anknüpfen. „Lediglich beim Zwei-Tages-Ticket mussten wir geringfügig korrigieren“, sagt Michael Blume.

Im zu Ende gehenden Jahr hatte er ehrenamtlich gemeinsam mit einer Reihe von Unterstützern die Magdeburger Developer Days organisiert. Rund 400 Besucher waren zur letzten Veranstaltung im Kultur- und Kongresswerk Fichte im Stadtteil Sudenburg gekommen. In mehr als 40 Vorträgen auf fünf Bühnen und weiteren Veranstaltungen pflegten sie den Community-Gedanken.

Informatiker-Themen und Sozialkompetenz

Diskutiert wurden klassische Programmierer-Themen wie .Net – dabei handelt es sich um Softwareplattformen von Microsoft zur Entwicklung u. a. von Anwendungsprogrammen, die Programmiersprache Java und Datenbanken. Es ging auch um aktuelle Hypes wie funktionale Programmierung, Web-Frameworks oder die plattformübergreifende Entwicklung mit Xamarin und Cordova, aber auch Fragen zur Kommunikation im Team, zur Sozialkompetenz von Softwareentwicklern und dem Einsatz agiler Methoden.

Neben den Fachleuten aus Informatik, Wirtschaft und Wissenschaft gab es auch Anknüpfungspunkte zur Politik: So wurde u. a. der Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt zum Thema „IT-Wissensvermittlung in Schule – Ausbildung – Berufseinstieg“ befragt.

Der Stammtisch für den Austausch

Neben den Konferenzen geht es um das Netzwerken der Netzwerker über das ganze Jahr. Dazu hat sich ein Entwicklerstammtisch gebildete. „Wir haben uns mehr Regelmäßigkeit auf die Fahne geschrieben. Mittlerweile haben wir eine Webseite dafür ins Leben gerufen“, berichtet Michael Blume. Zu finden ist diese unter www.entwicklerstammtisch.de. In Zukunft soll diese Seite mit Inhalten befüllt werden.

Alle zwei Monate wollen sich die Mitglieder jetzt zu spezielleren Themen ihrer Branche treffen. Neben den Inhalten rund ums Programmieren stünde hier aber auch der zwischenmenschliche Austausch klar im Vordergrund, macht der Entwickler deutlich. Und er nennt Beispiele, wozu ein solcher Stammtisch von Nutzen sein kann: „Es bieten sich hier exzellente Möglichkeiten, einmal den einen oder anderen Fachvortrag zur Probe zu halten“, sagt Michael Blume.