Magdeburg l Wieder ist es in der Nähe des Neustädter Friedhofes zu einem Übergriff auf eine Frau gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde an der Lübecker Straße/ Ecke Insleber Straße eine 20-Jährige mit einem Messer bedroht und sexuell belästigt. Die Syrerin wehrte sich und konnte unverletzt entkommen. Nicht weit entfernt auf dem Friedhofsgelände wurde Anfang des Monats eine Frau von zwei Tätern missbraucht. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, ist unklar. Die Polizei teilte jedoch mit, das Gebiet nun verstärkt zu bestreifen.

Laut Polizei schlich sich der Täter mit Messer bewaffnet von hinten an die 20-Jährige heran und forderte auf Englisch sexuelle Handlungen. Die Tat ereignete sich gegen 19 Uhr. Weil die Frau sich wehrte, ließ der Mann von ihr ab. Bei der Rangelei verlor die 20-Jährige ihre Jacke und einen Rucksack. Mit den persönlichen Gegenständen der Syrerin entfernte sich der Täter in Richtung des Garagenkomplexes Insleber Straße.

Die Frau beschrieb den Mann so: etwa 35 bis 40 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, dünne Gestalt, kurze, schwarze und glatte Haare. Nach Aussage der Geschädigten handelte es sich bei dem Täter um einen „südländischen Typ“, eventuell arabischer Herkunft. Die bei der Rangelei verlorene Jacke hat die Polizei gefunden. Der Rucksack, ein schwarz-rotes Stoffmodell mit seitlichen Reißverschluss-Taschen, fehlt weiterhin.

Bereits Anfang des Monats war nur wenige Meter weiter eine 24-jährige Magdeburgerin nach einer Feier von einem Mann vergewaltigt worden. Nach der Tat soll ein zweiter Täter erneut versucht haben, die Frau zu vergewaltigen. Diesen Mann konnte die Frau abwehren.

Den ersten Täter beschrieb die Frau so: „30 Jahre alt, 1,75 Meter groß, schlank, braune Augen schwarz bekleidet“. Auch sie sagte aus, dass der Mann südländischen Typs gewesen sei. Bei dieser Tat hatte der Mann allerdings nicht gesprochen. Was in diesem Fall genau mit „südländischer Typ“ gemeint ist, konnte die Frau daher nicht näher konkretisieren. Es kann sich also auch um einen deutschen Staatsbürger „südländischen Typs“ gehandelt haben.

Für Hinweise oder Beobachtungen wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0391/546 51 96 an die Polizei.