Magdeburg l Die Planungen laufen seit längerem, nun ist es offiziell: Die Kunstmitte in Magdeburg zieht 2019 in das Amo um.

Für die Macher der Kunstmesse ist dies ein logischer, wenn auch schwieriger Schritt, so Sonja Renner: „Für uns gilt es, die Messe für die kommenden 10 bis 15 Jahre fest zu verankern. Dabei stoßen wir im Turmpark an logistische Grenzen.“

Immer mehr Besucher bei der Messe

Grund dafür sind auch die Besucherzahlen, die im Premierenjahr von 1000 stetig gesteigert wurden und nun einen neuen Rekord erreichten. „Wir gehen auf die 3000er Marke zu und müssen entsprechende Anpassungen vornehmen“, so Sonja Renner.

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Beispielsweise sei die Parkplatzsituation rund um den Turmpark schwierig, da nur begrenzt Plätze im direkt angrenzenden Wohngebiet zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für die Kapazität im Pumpenhaus, in dem die sogenannten Künstlerkojen zur Präsentation von Malereien, Fotos, Installationen und Skulpturen eingerichtet wurden. „Das Amo bietet da mehr Platz und damit auch mehr Möglichkeiten. Außerdem ist es besser erschlossen, da es auch fußläufig zu erreichen ist“, nennt Sonja Renner ein weiteres Beispiel.

Weitere Besucher nach Magdeburg locken

Darüber hinaus gilt es, überregional Besucher zu mobilisieren, die Kunstmesse zu besuchen. „Wir haben gemerkt, dass wir mit dem Einsatz und unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind und möchten dem Anliegen, eine Messe für Mitteldeutschland anzubieten, noch mehr gerecht werden.“

Das natürliche Wachstum ist für die Macher auch damit verbunden, weitere Fördermittel für die Organisation zu akquirieren. Eine größere Messe bedarf eines größeren Budgets, so die einfache Rechnung.

Ob die für das Amo aufgeht, wird man vom 5. bis 8. September 2019 sehen. „Klar ist die Atmosphäre nicht mit der des Turmparks mit Wasserturm und Pumpenhaus zu vergleichen. Aber da werden wir gefordert sein, das Flair aus Salbke mit ins Amo zu nehmen“, weiß Sonja Renner.