Magdeburg (ag) l Am 25. Februar 2018 wurde die Bundespolizei um 14.50 Uhr durch einen Zeugen über eine Person informiert, die sich am Bahnhof Magdeburg-Sudenburg in den Gleisen aufhalten soll. Eine sofort eingesetzte Streife stellte kurze Zeit später einen 13-jährigen Jungen am Ereignisort fest.

Die Ermittlungen und die Befragung des Teenagers ergaben, dass er sich mehrfach ins Gleis begeben und kleine Steine auf die Schienenköpfe gelegt hatte. Die Bundespolizisten wiesen den Jungen sehr eindringlich auf sein lebensgefährliches Handeln und die möglichen Konsequenzen hin.
Anschließend wurde er an seine Erziehungsberechtigte übergeben.

Aufgrund dieses Vorfalls wird sich die Präventionsbeamtin der Bundespolizeiinspektion Magdeburg mit der Schule des Jungen in Verbindung setzen und einen Unterricht für die Klasse, der auf die Gefahren an Bahngleisen aufmerksam macht, anstreben.

Da der Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen in diesen lebensgefährlichen Bereichen leider keinen Einzelfall darstellt, bittet die Bundespolizei darum, dass wiederholt auf die Gefahren auf Bahnanlagen und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hingewiesen wird. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg eines Zuges bei 100 Kilometer in der Stunde beträgt bis zu 1000 Meter.