Magdeburg l Rund 1200 junge Menschen feierten am Freitag (5. April) ihren letzten Schultag in Magdeburg. Das traditionelle Abiklingeln fand wie schon in den Vorjahren im Stadtpark Rotehorn statt. Im Gegensatz zu den Vorjahren verlief es dieses Mal relativ ruhig. Das geht nicht zuletzt auf das Sicherheitskonzept der Polizei zurück.

So wurden an den wichtigsten Zugangspunkten, der Hubbrücke und der Sternbrücke, polizeiliche Kontrollstellen eingerichtet. Hier wurden junge Männer und Frauen von den Beamten überprüft. Dabei konnten bereits im Vorfeld viele Verstöße, vor allem gegen das Betäubungsmittelgesetz, geahndet werden. Meist handelte es sich dabei um kleine Mengen an Drogen.

Bis in die späten Abendstunden feierten die Menschen ausgelassen. Dabei musste der ein oder andere Betrunkene vom Rettungsdienst betreut werden. Am späten Abend tat sich ein junger Mann besonders hervor. Er riss das Kennzeichen eines Streifenwagens ab und versuchte damit zu flüchten. Jedoch ließ er das Kennzeichen sehr schnell wieder fallen. Pech für ihn: Die Polizei konnte ihn sehr schnell stellen und vorläufig festnehmen. Nach der Aufnahme seiner Personalien, bekam der Delinquent einen Platzverweis ausgesprochen.

Neben Betäubungsmittelverstößen und dem verhinderten Diebstahl eines Kennzeichens wurden fünf einfache Körperverletzungen und vier Diebstähle geahndet. Zudem gab es einen Verstoß gegen das Sprengstoffmittelgesetz. Ein Besucher der Party hatte einen sogenannten Polenböller dabei.