Magdeburg (vs) l Das Polizeirevier Magdeburg hat seit einiger Zeit die sichtbare Präsenz der polizeilichen Einsatzkräfte im Innenstadtbereich von Magdeburg deutlich verstärkt. Damit reagiert das Polizeirevier mit Unterstützung von Beamten der Polizeiinspektion Magdeburg und der Landesbereitschaftspolizei auf die in der letzten Zeit in den Schwerpunktbereichen Hasselbachplatz, Ernst-Reuter-Allee/Breiter Weg/Goldschmiedebrücke, Willy-Brandt-Platz und im Bereich des Strubeparkes festgestellte Straftatenhäufung.

Ziel ist es, mit erhöhter polizeilicher Präsenz Straftaten der Straßen- sowie Betäubungsmittelkriminalität konsequent zu bekämpfen, teilte die Polizei am 17. Mai 2019  mit.

Allein im Verlauf der Woche seit 10. Mai 2019 wurden 102 Identitätsfeststellungen durchgeführt und 94 Personen durchsucht. Gegen 24 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden 4 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 2 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie 8 weitere Verstöße, u. a. wegen Körperverletzungsdelikten, geahndet und entsprechende Anzeigen gegen die Tatverdächtigen erstattet, erklärte die Polizei.

Des Weiteren wurden in Erddepots im Innenstadtbereich mehrere Konsumeinheiten Marihuana gefunden und sichergestellt.

Dass diese polizeilichen Maßnahmen im genannten Bereich notwendig und begründet sind, zeigte sich laut Polizei erst am 16. Mai 2019 gegen 17.40 Uhr, als ein 22-jähriger Mann aus Guinea-Bissau von zwei Männern, mit augenscheinlich arabischem Phänotypus, mittels Reizgas ins Gesicht gesprüht wurde. Die Polizei führte Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern durch, welche bislang erfolglos verliefen. Hierzu wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Polizei will die intensiven Kontrollen in den nächsten Tagen fortsetzen.