Magdeburg l Immer mittwochs lädt das Zirkusmuseum in Magdeburg zum Besuch ein. Zu sehen sind Zehntausende Exponate aus der zirzensischen Welt – viele davon mit Magdeburger Bezug.

Zirkustradition in Magdeburg

Die Elbestadt hat eine große Zirkustradition. Bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gab es östlich des heutigen Universitätsplatzes (damals Kaiser-Wilhelm-Platz) sogar einen festen Zirkusbau. Daran und an noch viel mehr Zirkusgeschichte erinnert das Museum, das seit Jahren von Gerhard Mette betreut wird. Es gibt in der Ausstellung deshalb sogar extra ein „Magdeburg-Zimmer“, das auf die regionale Zirkusgeschichte mit Exponaten, Zeitungsausschnitten und Erlebnisberichten besonders eingeht.

Unterstützung erhält er außer vom Unternehmen "Abtshof" als Hausherr auch von einer Ortsgruppe der Gesellschaft der Zirkusfreunde. Das Zirkusmuseum in dieser Größe gehört zu den umfangreichsten in ganz Deutschland und hat mittlerweile auch Exponate anderer geschlossener Museen aufgenommen.

Besuch nur mit Anmeldung

Ein Besuch lohnt sich, ist aber derzeit nur mittwochs oder auf Vorbestellung möglich. Eine Arbeitsfördermaßnahme, über die 2018 umfangreichere Öffnungszeiten mit Mitarbeitern abgesichert werden konnten, ist noch nicht wieder möglich gewesen, sagte Gerhard Mette.

Das Zirkusmuseum ist mittwochs von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Darüber hinaus sind Museumsführungen bei Anmeldung möglich, Telefon: 0391/7392930.