Magdeburg l Nach dem Brand des Aldi-Marktes an der Schönebecker Straße in Magdeburg ist jetzt klar, wie es kurzfristig am Standort weitergehen soll. Die Abrissbagger sind bereits vor Ort. Mitarbeiter der beauftragten Firma tragen das stark beschädigte Gebäude ab. Die Feuerwehr hatte den Schaden mit 3,5 Millionen Euro beziffert. Für die Kunden aus Buckau ist fürs Erste eine provisorische Lösung geplant, berichtet Axel vom Schemm als Manager External Communications bei Aldi-Nord. „Gern erneuern wir unser Bekenntnis zum Stadtteil“, erklärt er.

Präsenz in Buckau bleibt

Das Unternehmen wolle auch künfitg in Buckau präsent sein. „Derzeit beraten wir uns intern zur künftigen Aufstellung am Standort“, so vom Schemm weiter. „Da die Gespräche noch nicht abgeschlossen sind, bitten wir um Verständnis, dass wir derzeit keine konkreten Auskünfte geben können“, ergänzt er.

Klar sei aber bereits: „Wir streben an, auf der Bodenplatte des niedergebrannten Marktes noch vor Weihnachten ein provisorisches Verkaufszelt zu eröffnen.“ Auf rund 800 Quadratmetern soll dann das gewohnte Sortiment aus 18  Warengruppen angeboten werden. Die baurechtliche Anfrage sei bereits gestellt, das Unternehmen stehe in den Startlöchern.

Ermittlungen wegen Brandstiftung

Investitionssummen kommuniziere das Unternehmen grundsätzlich nicht und könne daher keine genaueren Auskünfte dazu geben.

Der Markt an der Schönebecker Straße war in der Nacht zum 29. Oktober in Brand geraten. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, dauere die Auswertung der gesicherten Spuren an. Die Polizei ermittelt in Richtung Brandstiftung.