Magdeburg l Nach einer erneuten Havarie kann die Schwimmhalle an der Großen Diesdorfer Straße in Magdeburg bereits seit Monaten nicht genutzt werden. Aktuell fällt ihr Fehlen zwar nicht ins Gewicht, da aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus alle Schwimmhallen geschlossen bleiben müssen. Aber können Elbe-Schwimmhalle und die Hallen in Nord und Olvenstedt wieder öffnen, sind deren Nutzungszeiten weiter eingeschränkt.

Und es wird sich auch nichts so schnell daran ändern. Hinsichtlich einer Lösung beim leckgeschlagenen Becken gibt es noch kein Vorankommen. Oberbürgermeister Lutz Trümper hatte sich kürzlich vor Ort über die Möglichkeiten aufklären lassen. Demnach könnte die porös gewordene Folie, die das Becken abdichten soll, einfach erneuert werden. Nachhaltiger, aber auch teurer wäre ein maßgefertigtes Metallbecken. Ein Gutachten sollte eine Handlungsempfehlung geben.

Nach Angaben von Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra gibt es noch keine Entscheidung. „Hierzu gibt es derzeit noch verwaltungsinterne Abstimmungen“, sagt sie nur. Man werde „zum gegebenen Zeitpunkt über die weiteren Schritte informieren“.

Das Metallbecken würde zwar länger halten als die Folie. Bis es produziert und eingebaut wäre, würden aber mehrere Monate vergehen. Zeit, in der Vereins- und Freizeitschwimmer in den anderen drei Hallen zusammenrücken müssen – so sie denn wieder öffnen dürfen.