Magdeburg l Die Planer des Dommuseums Ottonianum Magdeburg gingen in ihrem Entwurf von 50.000 Besuchern pro Jahr aus. Diese Zahl dürfte die Einrichtung am Domplatz 2019 auch erreichen. Museumssprecher Heinrich Natho sagte gegenüber der Volksstimme: „Trotz der Schließzeit und den baulichen Maßnahmen am Eingang des Dommuseums Ottonianum Magdeburg sind bis Ende Februar mehr als 13.500 Gäste gekommen.“

Besonders die Mitra und die Pontifikalschuhe des Erzbischofs Wichmann von Seeburg sorgten in den vergangenen Wochen für Begeisterung, so Heinrich Natho. Die Exponate werden erst seit Ende Februar 2019 gezeigt, da zur Eröffnung des Museums Anfang November noch keine Vitrinen vorhanden waren, die den hohen konservatorischen Ansprüchen der empfindlichen Textilien entsprechen.

Magdeburger Exponate empfindlich

Nicht zuletzt die Empfindlichkeit der besonders wichtigen Magdeburger Exponate ist der Grund, dass all jene, die sich für einen Blick auf die Originale interessieren, in Zukunft nach Magdeburg reisen müssen. Für Sonderausstellungen jedenfalls sollen die Objekte nicht an andere Einrichtungen verliehen werden.

Blick ins Dommuseum Magdeburg

Magdeburg (ri) l Das Dommuseum Ottonianum Magdeburg zeigt am Domplatz rund 100 Objekte. Diese ermöglichen Einblicke ins Mittelalter.

  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Gezeigt wird auch eine der törichten Jungfrauen. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Hier die heilige Katharina aus der Stiftergruppe. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Mitarbeiter und Verwaltung des Museums freuen sich, dass neue Stücke hinzugekommen sind. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Terrakottatplatten, die im Raum Magdbeurg produziert wurden und die zu Zeiten Ottos des Großen nördlich der Alpen unüblich waren. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Bleisarg von Königin Editha. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Der editha-Zipfel ist ein Stoffrest, der zeigt, in welchem Zustand die Textilien bei ihrem Fund waren. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Foto: Martin Rieß

    Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Foto: Martin Rieß

  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Foto: Martin Rieß

    Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Foto: Martin Rieß

  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Grabplatte von Erzbischof Wichmann. Foto: Martin Rieß

    Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Grabplatte von Erzbischof Wich...

  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Hier Stücke aus dem Grab von Otto von hessen. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Bischofsstab von Otto von Hessen. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Foto: Martin Rieß

    Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Foto: Martin Rieß

  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Hier die Mitra von Erzbischof Wichmann. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Bodenprofil unter dem Domplatz.  Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Visualisierung, wie die Mauritius-Figur im Dom einmal ausgesehen haben könnte.  Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. So sieht Mauritius in der Patronen-Gruppe aus. Foto: Martin Rieß

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  • Rund 100 Objekte werden im Dommuseum Ottonianum Magdeburg gezeigt. Maria mit dem Kind in der Patronen-Gruppe. Foto: Martin Rieß

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  • Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

    Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

  • Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

    Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

  • Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

    Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

  • Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

    Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

  • Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

    Objekte aus dem Dommuseum Magdeburg. Foto: Martin Rieß

Bislang taucht das Ottonianum übrigens nicht in dem Maße in den Katalogen von Reiseanbietern auf. Und das hat zwei Gründe, wie Heinrich Natho berichtet: Zum einen dauert es eine gewisse Zeit, bis die oft über viele Monate im Voraus geplanten Offerten zum Beispiel von Busreiseunternehmen neu eröffnete Einrichtungen wie das Magdeburger Dommuseum berücksichtigen.

Dommuseum sammelt Erfahrungen

Zum anderen bestand mit dem Umstand, dass zunächst noch nicht so viele Gruppenreisende zu Gast im Museum waren, in den vergangenen Monaten Raum für einen ersten Ansturm von Individualtouristen. Es konnten Erfahrungen gesammelt werden, was funktioniert, wo nachgebessert werden muss. Unter anderem waren aus diesem Grunde in der Schließzeit, während der die fehlenden Objekte ergänzt wurden, beispielsweise die Beleuchtung und die Beschriftung einiger Objekte verändert worden.

Selbst wenn die Ausstellung jetzt steht: In größeren Abständen dürfte sich auch ein erneuter Besuch im Dommuseum lohnen. Heinrich Natho: „Ziel ist natürlich, die immer wieder erlangten neuen Erkenntnisse zu den Funden in die Ausstellung einzuarbeiten.“