Magdeburg l Premiere für Gregor Gysi. Der Bundestagsabgeordnete (Die Linke) besuchte am 24. Mai 2018 erstmals den Zoo Magdeburg. Überhaupt sei es für ihn der erste Besuch eines deutschen Zoos außerhalb von Berlin gewesen, berichtete er bei einem Rundgang mit Zoochef Dr. Kai Perret und der Landtagsabgeordneten Eva von Angern.

Gysi zeigte sich sehr interessiert und lobte den Magdeburger Zoo. Unter anderem begrüßte er die Entscheidung, dass in Magdeburg Besucher ihre Hunde mit in den Zoo hineinnehmen dürfen und die Besucher sogar direkt in einige Gehege gehen können.

Gysi füttert Elefanten und Nashorn

Er selbst fütterte im Elefantenhaus die zwei Dickhäuter Birma und Mwana mit Brot und Pellets, bestaunte in der Geiervoliere einen Sperbergeier und schaute ihm direkt in die Augen. Hinter den Kulissen gelang es ihm zudem, ein Nashorn zu streicheln - natürlich nur durch ein Gitter. "Aber jetzt kann ich endlich mal sagen, dass ich ein Nashorn gestreichelt und gefüttert habe", meinte er sichtlich berührt und erfreut. Zudem informierte er sich bei Perret über den alten Zoopark und die gesamte Anlage.

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Auch war Gysi durchaus in Plauderlaune. Er berichtete unter anderem von seiner Patenschaft für ein Löwenbaby aus dem Circus Krone. Die sei ihm von einigen Bürgern sehr übel genommen worden. Er selbst setzt sich seit einigen Jahren für den Tierschutz ein.

Gysi schaut gern Tierfilme

Mittlerweile sei er in einem Alter, in dem er sich deutlich mehr für Tiere interessiere als zuvor. Zuhause sitze er zwei Mal pro Woche auf einem Heimtrainer. "Dabei schaue ich dann Tierfilme", berichtete er.

Am Abend findet ab 20 Uhr in der Zoowelle eine Talkrunde mit Gysi zum Thema "Der Krieg ums Nashorn" statt.