Magdeburg (vs) l Die Bundespolizei wurde am 19. April 2020 gegen 3 Uhr von Sicherheitsmitarbeiter der Bahn um Unterstützung auf dem Hauptbahnhof Magdeburg gebeten. Zuvor bemerkten die Bahnmitarbeiter vier Männer, die im Bahnhofsbereich rauchten. Sie forderten die Männer auf, das Rauchen einzustellen und den Hauptbahnhof zu verlassen. Ein 44-Jähriger aus der Gruppe kam der Anweisung erst nach mehrmaligen Aufforderungen nach. Kurz darauf versuchte er allerdings erneut in den Hauptbahnhof zu gelangen, was durch die Sicherheitsmitarbeiter zunächst verbal und dann auch körperlich verhindert wurde. Dabei schubste der Randalierer die beiden Bahnmitarbeiter mehrmals, versuchte sie wegzustoßen und auch zu schlagen. Des Weiteren beleidigte er die Sicherheitskräfte mehrfach.

2,2 Promille Alkohol im Blut

Die gerufenen Bundespolizisten gingen dazwischen und beendeten den Disput. Der Mann, bei dem ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,2 Promille ergab, muss sich nun wegen Hausfriedensbruchs, Beleidigung, der versuchten Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz verantworten. Zudem erhielt er durch die Bahnmitarbeiter ein Hausverbot für die nächsten zwei Jahre.