Magdeburg l Was lange währt, wird endlich auch saniert. Denn schon 2014 hatte die Stadtverwaltung in Aussicht gestellt, dass der ehemalige Brückenkopf am nördlichen Ende der Fürstenwallpromenade einen neuen Anstrich erhalten soll. Fünf Jahre hat es nun aber noch gedauert, bis das Vorhaben tatsächlich in die Tat umgesetzt wird.

Kritik von Bürgern

Schon damals hatten Bürger den wenig ansehnlichen Zustand dieses Bereichs des Fürstenwallparks kritisiert, weil die Putzfarbe großflächig abblätterte. „Das Stadtbild wird an dieser sensiblen Stelle damit belastet“, hatte die Verwaltung damals selbst eingeräumt.

Seit einigen Tagen laufen nun die Bauvorbereitungen an der Einmündung vom Gouvernementsberg zum Schleinufer. Das historische Bauwerk ist bereits eingerüstet. Die Umleitung für den Radverkehr ist ausgewiesen, Parkverbotsschilder im Baustellenbereich sind aufgestellt.

Als erste Maßnahme wird der alte Putz vollständig entfernt, wie es auf Volksstimme-Nachfrage aus dem Rathaus heißt. Teile der Mauern werden durch frostbeständige Materialien ersetzt. Der Treppenaufgang wird saniert. Außerdem soll durch verschiedene Maßnahmen verhindert werden, dass Wasser von oben und Feuchte von unten in das Bauwerk eindringen und so Schäden verursachen können. So werden die Gesimse mit einer größeren Neigung angelegt, damit das Wasser besser abfließt. Außerdem wird das Pflaster großflächig wasserundurchlässig verlegt und Bleche aus Titanzink werden verbaut.

Schließlich bekommt alles einen neuen Farbton, den es noch abzustimmen gilt, wie es weiter von der Stadt heißt.

Für die Sanierung des ehemaligen Brückenkopfes werden gut 180 000 Euro investiert. Die Baumaßnahme soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein.