Handball

SCM bleibt im Jubelmodus

Die Handballer des SC Magdeburg schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Jetzt kam ein 32:24 (15:9) im Achtelfinal-Hinspiel der EHL hinzu.

21.03.2021, xgox, Handball LIQUI MOLY HBL, SC Magdeburg - Fuechse Berlin emspor, v.l. die Mannschaft des SC Magdeburg jubel ueber den Sieg, Jubel nach Spielende
21.03.2021, xgox, Handball LIQUI MOLY HBL, SC Magdeburg - Fuechse Berlin emspor, v.l. die Mannschaft des SC Magdeburg jubel ueber den Sieg, Jubel nach Spielende Jan Huebner

Bitola/Magdeburg l Es bleibt dabei. Die Handballer des SC Magdeburg können nach ihren Spielen jubeln. Auch beim Achtelfinal-Hinspiel der European Handball League war das so. Und nach einem 32:24 (15:9) bei Pelister Bitola in Nordmazedonien wird das Rückspiel zur Formsache. Ein Sieg, den der SCM natürlich auch dem im Krankenhaus liegenden Gisli Kristjansson widmet. Der Isländer hatte sich am Sonntag die linke Schulter ausgekugelt und muss operiert werden.
 20 Pflichtspiele unbesiegt
 Und falls Kristjansson das Spiel sehen konnte, dürfte er große Freude daran gehabt haben wie seine Teamkollegen auch im 20. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen blieben. . Seine Teamkollegen machten  Magdeburger machten dort weiter, wo sie beim Sieg gegen die Füchse aufgehört hatten. Vor dem eigenen Tor sicher stehen und in der Offensive schnell oder geduldig auf die Lücken in der gegnerischen Abwehr warten. Nachdem das beim ersten Angriff nicht gelang, sorgte Lukas Mertens im zweiten Anlauf nach zwei Minuten für das erste Tor des Abends.
 Den Vorsprung bauten die  Gäste bis zur siebten Minute auf 4:0 aus und mussten erst dann das erste Gegentor hinnehmen. Dass es nicht innerhalb von einer Minute unnötig eng wird und die Nordmazedonier auf 3:4 verkürzen, verhinderte SCM-Torwart Jannick Green mit einer seiner vielen Paraden. Allein bis zur Pause hatte der Däne sieben Paraden auf dem Statistik-Zettel stehen.
 Als Zeljko Musa nach einer Viertelstunde zum 8:3 traf, waren die Magdeburger wieder richtig in Fahrt und erhöhten mit einem Traumtor nach 21 Minuten auf 11:3. Marko Bezjak hatte den von Linksaußen nach innen kreuzenden Lukas Mertens genial bedient.  Mit einem 15:9-Vorsprung ging es schließlich in die Pause.
 Damgaard meldet sich zurück
 Nach dem Seitenwechsel durfte dann auch Michael Damgaard ran. Und der zeigte gleich, dass der in seiner langen Verletzungspause aufgrund von Schulter- und Knieproblemen nichts von seiner Wurfstärke verlernt hat und traf zwei Minuten nach dem Seitenwechsel zum 17:9. Schön vor allem sein Hüftwurf zum 25:17 (46.). Insgesamt waren es am Ende sechs Treffer beim eigentlich wirklichen Comeback. Und der Däne setzte auch immer wieder toll seine Mitspieler ein. Und um Green für die nächsten Spiele ein bisschen zu schonen, durfte ab der 38. Minuten Tobias Thulin zwischen die Pfosten.
 Obwohl die Gastgeber in der 48. Minuten beim 19:25 den Rückstadn auf sechs Tore verkürzen konnten, kam keine Spannung mehr ins Spiel. Im Gegenteil. Der SCM drehte mit einer Wurfeffektivität von 82 Prozent selbst noch einmal richtig auf.
 Sechs Minuten  vor Schluss nahm Trainer Bennet Wiegert beim 27:20 eine Auszeit und forderte bis zu Schlusssirene noch vier  Tore. Und diese Vorgabe haben seine Jungs  sogar mit einem Treffer überboten. Bester Werfer war Omar Ingi Magnusson mit zehn Toren.