Magdeburg l Die Strand- und Freibäder in Magdeburg zählten in der Sommersaison 2018 rund 218.000 Gäste. Damit wurde der Besucherdurchschnitt der vergangenen Jahre weit übertroffen. Hauptgrund ist vor allem die langanhaltende Wärme im Juli und August. Einen ähnlich guten Wert hatte es im Jahr 2015 gegeben, während im Jahr 2016 in den fünf kommunalen Bädern unter freiem Himmel nur 168.000 Badegäste gezählt wurden.

In diesem Jahr ist das Erich-Rademacher-Bad in Neu-Olvenstedt mit etwa 61.750 Gästen Spitzenreiter in der Besuchergunst.

Es folgen das Carl-Miller-Bad mit rund 57.000 und das Freibad Süd mit etwa 44.500 Besuchern. Am Neustädter See wurden rund 35.000, am Barleber See knapp 20.000 Gäste gezählt.

Grund für die diesjährige Beliebtheit der Freibäder ist das starke Auftreten von Blaualgen im Barleber See, weshalb das dortige Strandbad mehrere Tage geschlossen blieb. Auch am Neustädter See hatten Blaualgen für einige Tage für ein Badeverbot gesorgt.

In Magdeburg hat am 2. September die Freibadsaison 2018 geendet. Die Stadtverwaltung hatte aber entschieden, dass aufgrund der Wetterprognosen das Carl-Miller-Bad länger geöffnet wurde: Bis einschließlich 7. September ist laut Magdeburger Stadtverwaltung ein Besuch in dem Bad in der Carl-Miller-Straße 1 im nördlichen Teil des Stadtteils Leipziger Straße möglich.

In der Vergangenheit hatte es in Magdeburg noch andere Frei- und Strandbäder gegeben. Nach der Wende 1990 wurden so das denkmalgeschützte und vor Jahren von einem privaten Investor abgerissene Stadtbad mit Außenanlage, das Strandbad am Salbker See und das in der Weimarer Republik vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold nehe dem Friedensweiler errichtete Stadion neue Welt geschlossen. In den Jahrzehnten zuvor wurden u.a. Schwimmbäder an der Elbe und am Schöppensteg aufgegeben.

Seit dem 3. September sind alle vier Schwimmhallen geöffnet. Eine Übersicht mit allen Öffnungszeiten gibt es hier auf einer Seite der Stadt Magdeburg.