Magdeburg l Ab 16. September 2019 gelten neuerliche Behinderungen an Anschlussstellen der Autobahn bei Magdeburg. Auf der Autobahn A2 wird die Anschlusstelle Magdeburg-Rothensee in Richtung Hannover gesperrt. Das bedeutet, dass Autofahrer aus Richtung Berlin kommend zunächst zur Anschlussstelle Magdeburg-Zentrum fahren und von dort zur Anschlussstelle Magdeburg-Rothensee zurückkehren, wo sie abfahren können.

Für Autofahrer in Richtung Hannover lohnt es sich, gleich abseits der Autobahn zur Auffahrt Magdeburg-Zentrum zu fahren: So vermeiden sie es, in den seit Monaten gewohnten Stau an der Autobahnstelle zu geraten. Die Bauarbeiten sollen möglichst am 19. November 2019 abgeschlossen werden.

Saniert wird derzeit die Fahrbahn der A2 in Richtung Niedersachsen beginnend vom Jerichower Land aus. Erhebliche Staus bestimmen seit einigen Monaten das Bild. Auf Nachfrage der Volksstimme sagt Christian Schaeckel, Leiter der Magdeburger Niederlassung des Logistikunternehmens Dachser: „Baustellen auf den Autobahnen sind zum Erhalt der Infrastruktur notwendig. Eine Sperrung der Anschlussstelle Rothensee in und aus Richtung Berlin bedeutet für uns einen weiteren zeitlichen Nachteil.“ Durch Umwege müssen die Abfahrtszeiten einiger Stückgutverkehre vorgezogen werden, „was die definierte Taktung enger gestaltet“, so der Logistiker.

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Erfahrungen aus dem Jahr 2018

Auch für Teile des Nahverkehrs der Dachser-Transporte bedeutet die Sperrung Umwege, die ebenso eingeplant werden müssen. Christian Schaeckel verweist auf Erfahrungen mit einer solchen Situation: „Im September 2018 war die Anschlussstelle Rothensee bereits für zwei Monate von einer Sperrung betroffen, so dass wir die Situation kennen und daher angemessen auf die anstehende Sperrung reagieren können.“

Behinderungen gibt es auch auf der Autobahn westlich von Magdeburg: Auf der A14 steht die Auf- und Abfahrt Magdeburg-Stadtfeld in Richtung Norden nicht zur Verfügung. Diese Arbeiten sollen am 28. September abgeschlossen werden.