Magdeburg l Bereits seit einigen Tagen sind Elefant und Krokodil vom Spielplatz an der Victor-Jara-Straße in Magdeburg verschwunden, mehrere Bereiche sind mit Bauzäunen abgesperrt. Seit 2. November 2017 kann man den Grund dafür auch sehen: Neue Spielgeräte wurden angeliefert und werden bereits aufgebaut.

Wie Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra auf Volksstimme-Anfrage erklärt, profitieren die Kinder in Magdeburg-Nord dabei von dem groben Planungsfehler, der im Frühjahr 2017 die Eröffnung des neuen Spielplatzes im Strubepark verhindert hatte. Damals hatten weder der beauftragte Planer noch die Baufirma bemerkt, dass unterhalb der Klettergerüste eine Starkstromleitung verläuft. Weil diese nicht überbaut werden darf, mussten die bereits aufgestellten Spielgeräte wieder demontiert und eingemottet werden.

Spielgeräte waren alt

Eine Prüfung des südlichen Areals des Strubeparks hatte ergeben, dass eine sinnvolle Raumaufteilung aufgrund des wenigen Platzes und des Baumbestandes nicht möglich gewesen wäre, sagt Kerstin Kinszorra weiter: „Neue Alternativen mussten daher in Erwägung gezogen werden.“

Nun kommen sie also am Neustädter See zu neuen Ehren. Aus gutem Grund, wie die Stadtsprecherin weiter erklärt: „Die 2003 errichteten Spielgeräte waren etwas in die Jahre gekommen, so dass sie Abnutzungserscheinungen zeigten, die immer häufiger größere Reparaturen notwendig machten.“ Durch die Spielgeräte vom Strubepark hätten sich „mittelfristig geplante Neuanschaffungen erübrigt“.

Magdeburger Spielplatz mit Kleinkindbereich

Im Zuge der Teilsanierung werden zwei Spielbereiche entstehen. Im südlichen Bereich wird mit der Errichtung eines Autodrehkrans und einer Schaukelkombination ein Spielbereich für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren geschaffen. Nördlich grenzt der Kleinkindbereich für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren an. Hier laden zukünftig eine Dampfmaschine, ein Dampfkessel und eine Minischaukel mit Korb zum Spielen ein. „Technik und technische Errungenschaften“ war ursprüngliches Motto im Strubepark gewesen.

Voraussichtlich Anfang Dezember 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, so Kinszorra.