Magdeburg l Der Stadtrat hat die Stadtverwaltung einstimmig damit beauftragt, den Umzug der Makarenkoschule – Förderschule mit Ausgleichsklassen – an den Standort der ehemaligen Grimmschule am Olvenstedter Scheid vorzubereiten. CDU-Stadtrat Gunter Schindehütte begründet den Antrag der CDU/FDP/BfM-Fraktion mit der derzeitigen Situation der Schule in der Alten Neustadt: „Am jetzigen Standort der Makarenkoschule herrscht durch die gemeinsame Nutzung des Schulgeländes mit der Grundschule ,Im Nordpark‘ eine große Enge. Durch die Verlagerung der Förderschule würde sich die Situation entschärfen.“ Der Standort der ehemaligen Sprachförderschule „Anne Frank“ sei als Ausgleichsobjekt nicht zumutbar, so Gunter Schindehütte.

Der Antrag war bereits im Mai verfasst und noch einmal zurückgestellt worden. Inzwischen hat sich die Lage im Schulkomplex am Nordpark aber weiter verschärft – die Volksstimme berichtete. Im Mai hatte die Stadtverwaltung noch argumentiert, dass der Schulstandort am Olvenstedter Scheid möglicherweise als Ausweichquartier für die Förderschule für Körperbehinderte am Fermersleber Weg benötigt würde. Mit der Entscheidung für einen Neubau hat sich aber die Notwendigkeit eines Zwischenquartiers erledigt.

Während der Diskussion wies Oberbürgermeister Lutz Trümper darauf hin, dass bei einem kurzfristigen Umzug in die ehemalige Grimmschule – in der Debatte war sogar schon von den Winterferien die Rede – eine umfassende Sanierung nicht möglich sein würde und dass die Makarenkoschule sich mit dem Zustand des Gebäudes für einige Jahre abfinden müsse.