Magdeburg l Am 13. Juni 2018 geht eine Delegation aus Magdeburg auf die Reise zum Besuch in der 7500 Kilometer entfernten Magdeburger Partnerstadt im Nordosten Chinas. Unter Leitung des Wirtschaftsdezernenten Rainer Nitsche gibt es dabei einen Besuch auf dem German Business & Technology Forum - Harbin 2018 und der Messe Harbin International Economic and Trade Fair.

Neben den wirtschaftlichen Kontakten wird es in diesem Sommer einen weiteren besonderen Programmpunkt geben: Da die Städtepartnerschaft zwischen Magdeburg und der Metropole im Fernen Osten zehn Jahre alt wird, soll ein Empfang stattfinden. Gestaltet wird dieser von Künstlern aus den beiden Städten.

Ein Film aus Magdeburg

Von Magdeburger Seite sind die Schreibkräfte mit von der Partie. Herbert Beesten, Regine Sondermann, Uli Wittstock und Karsten Steinmetz waren in diesem Zusammenhang jüngst mit einem Filmteam in Magdeburg unterwegs. Beispielsweise auf der Hubbrücke, am Marientempel im Adolf-Mittag-See und in der Aerosolarena haben der künstlerische Leiter Jean Jütten, Kameramann Adrian Osterburg, Techniker Marcel Karnath und Beleuchter Markus Seifert Material für ein Video aufgenommen.

Ein Thema natürlich: die Elbe. Aber auch: Königin Editha und Kaiser Otto. Und eine Stadt, die an keinem Fluss liegt – und bei der es sich deshalb natürlich nicht um Magdeburg handeln kann.

China für Magdeburg begeistern

Jean Jütten, der an der Otto-von-Guericke-Universität Medienpädagogik studiert, sagt: „Es geht darum, die Gedichte und die Orte in Szene zu setzen und den Menschen Magdeburg schmackhaft zu machen.“ Mehr als zwei Stunden Rohmaterial mussten am Ende auf einige eindrucksvolle Minuten zusammengeschnitten werden.

Mit den Aufnahmen aus der Landeshauptstadt und poetischen Inspirationen möchten die Magdeburger das chinesische Publikum für die kleine Partnerstadt im Herzen Europas begeistern.

Magdeburger lernt Chinesisch

Dabei wird nicht allein das Video gezeigt. Marcel Seifert und Manfred Gramer begleiten nämlich den Autor Karsten Steinmetz nach Harbin. Das Video soll eingebunden werden in eine Liveperformance mit Musik und Lichteffekten. Und Karsten Steinmetz wird seinen Beitrag live vortragen. Wenigstens einen Teil seiner Poesie möchte er dabei auch auf Chinesisch vortragen. Der Rest der Beiträge wird für die Zuschauer im Fernen Osten übersetzt.

Neben Steinmetz verfügt übrigens Herbert Beesten über Eindrücke aus China. Als Geschäftsführer des Software-Herstellers Tarakos hatte er an den Reisen von Wirtschaftsdelegationen nach China teilgenommen, hatte dort schon Kontakte geknüpft.