Magdeburg l Das Gerüst steht, der Umbau läuft: Zum Start des Schuljahres 2018/19 will die Stiftung Evangelische Jugendhilfe den Betrieb in ihrem Internationalen Stiftungsgymnasium in der Agnetenstraße in Magdeburg aufnehmen. Nach und nach von der 5. Klasse zweizügig aufwachsend, werden dort in wenigen Jahren Hunderte Schüler unterrichtet.

Deren Sicherheit auf dem Weg von und zur Schule hat jetzt die SPD-Stadtratsfraktion auf die Agenda gesetzt. In einem Antrag, über den in der Ratssitzung am 5. April 2018 abgestimmt werden soll, fordern sie die Stadtverwaltung Magdeburg auf, zu prüfen, ob und wie eine Reihe von Maßnahmen zur Sicherheit der Schüler umgesetzt werden können. Die Verkehrssituation sei in diesem Bereich „sehr unübersichtlich“, heißt es zur Begründung.

Parken soll verboten werden

So sollte zum einen das Verkehrsschild „Achtung Schulweg“ aufgestellt werden, „damit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erkennbar ist, dass hier ein Schulweg die Straße quert“, erklären Jens Rösler und Denny Hitzeroth in ihrem Antrag. Weiterhin wollen sie, dass das derzeit erlaubte Parken auf dem Gehweg in Richtung Lüneburger Straße künftig untersagt wird. Die parkenden Autos behindern sowohl die Sicht für Fußgänger, die über die Straße wollen, als auch für vorbeifahrende Autofahrer.

Außerdem schlagen die Stadräte die Ausweisung einer Tempo-30-Zone unmittelbar vor der neuen Schule bzw. eine Fußgängerampel in Höhe der Kreuzung Pappelallee vor.

Parksituation am Gymnasium verbessern

Schließlich sollte auch noch geprüft werden, ob in der Nähe des Neustädter Bahnhofs eine zusätzliche „Park+Ride“-Fläche angelegt werden kann, um die Parksituation im Umfeld des Gymnasiums zu verbessern.

Verbesserungsbedarf sei ohnehin jetzt schon vorhanden, da auch Schüler der Grundschule „Am Nordpark“ sowie des Werner-von-Siemens-Gymnasiums die Agnetenstraße „rege“ nutzen würden.