Magdeburg l Ein Großaquarium "Maquaria" für Magdeburg könne ohne jährliche und zusätzliche Zuschüsse betrieben werden. Das gehe aus einer Machbarkeitsstudie hervor, die nun vorliegt, teilte Magdeburgs Zoo-Direktor Dr. Kai Perret am 6. Dezember 2018 mit.

Die Studie betrachtete die Errichtung des Aquariums auf ein unmittelbar am Zoo befindliches Grundstück, welches jedoch vom Aufsichtsgremium als ungünstig angesehen wird, so Perret. Er sei deshalb damit beauftragt worden, mit den Ämtern der Stadtverwaltung Magdeburg nach alternativen Standorten in der Nähe des Zoos, aber auch in anderen Stadtteilen zu suchen.

Aquarium als touristisches Highlight

Die Machbarkeitsstudie sei am 5. Dezember im Aufsichtsrat des Zoos diskutiert worden. Oberbürgermeister und Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Lutz Trümper erklärte: „Ein Großaquarium kann für Magdeburg ein touristisches Highlight werden. Es ergeben sich jedoch aus der Studie noch offene Punkte, die bearbeitet werden müssen.“

„Die Diskussion zum Großaquarium war sehr konstruktiv und zielführend“, so Perret. „Es war auch nicht zu erwarten, dass sich der Aufsichtsrat in der gestrigen Sitzung abschließend festlegt. Die Standortfragen werden wir nun mit Nachdruck und im Detail bearbeiten. Eine spannende Phase der Entwicklung beginnt.“

Das Großaquarium würde um die 50 Millionen Euro kosten. Der Zoo rechnet mit etwa 400.000 Besuchern im Jahr.