Magdeburg/Homs l Zerstörerische Bombardierungen von Wohngebieten, Kliniken und Märkten. Das plötzliche Verschwinden von Freunden und Kommilitonen. Ständige Lebensgefahr und Todesangst.

Im November 2015 kommt Raeed Aldabagh an seine Grenzen und trifft die schwerste Entscheidung seines Lebens. Der damals 23-jährige Apotheker muss seine syrische Heimatstadt Homs verlassen.

Flucht über das Mittelmeer

Eine gefährliche Reise in das Unbekannte mit vielen Hürden beginnt. Mit 36 Menschen war Raeed in einem Schlauchboot auf dem Mittelmeer unterwegs. Eine Überfahrt mit Männern, Frauen und Kindern. Vor der griechischen Insel Samos kentert das Boot.

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17 weitere Tage lang zog sich der Weg der Unsicherheit für Raeed Aldabagh durch Europa. Vor fünf Jahren, im Dezember 2015 dann die Ankunft in Magdeburg. Endlich in Sicherheit. Über seine zerstörte Heimat, die dramatische Flucht und das friedliche Leben in Magdeburg spricht der heutige Apotheker im Video.