Magdeburg l Wir hoffen, liebe Osterhasen, Ihr habt alle Geschenke und vor allem die Schokofiguren und bunten Eier für Eure Familien beisammen - trotz Corona-Krise und vielleicht dank des Onlinehandels. Doch ohne das beste Versteck und eine lustige Suche danach ist Ostern nur halb so schön. Damit der Spaß auch 2020 nicht zu kurz kommt, haben wir hier ein paar Versteck- und Spiel-Tipps für die ganze Familie:

Prinzip Wimmelbild
Die Idee: Das Geschenk mitten hinein in die bunte Umgebung platzieren, ganz so wie bei einem Wimmelbild. Dabei kann auf Papier getrost verzichtet werden. Das erhöht sogar noch den Versteck-Effekt. Denn wer sucht schon nach einem Geschenk ohne Papier? Wer seine Lieben nicht zu lange suchen lassen will, kann eine kleine Schleife darum binden.

Beispiele:

  • Die Puppe oder den Roller zu den anderen Spielsachen gesellen.
  • Die Bohrmaschine im offenen Werkzeugschrank verstauen.
  • Das neue Buch ins Regal legen.
  • Die zarte Halskette als Schmuck am Osterstrauß drapieren.
  • Die Eintrittskarten oder Gutscheine an die Korkwand pinnen.
  • Das Dekokissen direkt zu den anderen auf die Couch legen.

 

Prinzip "Hans guckt nicht in die Luft"
Die Idee: Unser Blick ist meistens direkt auf alles in Augenhöhe oder auf den Boden gerichtet. Kaum jemand schaut aber nach oben. Das lässt sich gut als Versteck ausnutzen.

Beispiele:

  • Kleine Geschenke an der Lampe fixieren.
  • Leichte Geschenke an einem Luftballon befestigen oder sogar in den Ballon stecken. Helium rein und ab nach oben damit. Aber Vorsicht: Funktioniert nur in geschlossenen Räumen. Sonst ist der Ballon plötzlich samt Geschenk weg.

 

Prinzip "Auf der Jagd"
Die Idee: Wie wäre es mal mit eine Schnitzeljagd, bei der die Familie Rätsel lösen muss, um an das Geschenk zu kommen?

Beispiele:

  • Die Geschenke werden in einer Kiste verstaut. Diese wird verschlossen und mit einem Zahlenschloss gesichert der Familie als Anreiz präsentiert. Um die Kiste öffnen zu können, muss der Zahlencode am Schloss geknackt werden. Und so geht's: Auf Eiern werden Ziffern notiert. Die Eier werden versteckt (siehe: die Klassiker). Um sie zu finden, müssen Hinweise des Osterhasen befolgt werden. Oder es wird einfach wild drauf losgesucht. Sind alle Eier gefunden, müssen die Ziffern nur noch in der richtigen Reihenfolge am Schloss eingestellt werden. Et voila - die Kiste lässt sich öffnen. Auf den Eiern können - je nach Alter der Kinder - auch Rechenaufgaben notiert sein.
  • Es gilt mehrere Stationen zu finden. Die erste wird vorgegeben. Dort versteckt sich der Hinweis für die zweite Station und an dieser der Weg zur dritten Station usw., gepaart mit süßen Überraschungen, damit die Motivation nicht sinkt. An der letzten Station steht das Geschenk, das vielleicht in der Garage steht oder aber unter dem Bett liegt.

 

Die Klassiker
Wer nicht viel Zeit für die Vorbereitung der Verstecke und Rätsel hat, kann natürlich auch auf klassische Plätze in Haus und Garten zurückgreifen. Insbesondere für kleinere Kinder sind diese mindestens noch genauso spannend wie eine Schnitzeljagd für die Größeren.

Beispiele:

  • unter dem Sofa oder dem Bett,
  • im Schrank,
  • hinter der Tür,
  • in der Waschmaschine oder im Kühlschrank (aber nicht vergessen),
  • im Schuh,
  • hinter einem Baum,
  • zwischen Blumen im Beet,
  • im Gewächshaus,
  • im Baumhaus oder im Schuppen.

 

Besser nicht
Es gibt natürlich auch Verstecke, die im ersten Moment witzig und kreativ klingen, sich aber bei näherer Betrachtung weniger gut eignen.

Beispiele:

  • im Kamin (meistens ganz schön dreckig),
  • im Wäschekorb (puh, besser die Nase zuhalten),
  • ganz oben auf dem Schrank (hüstel, dann aber vorher Staub wischen),
  • in der Dachrinne (liegt hier vielleicht noch modriges Herbstlaub?),
  • im Kompost.

 

Doch egal, für welche Verstecke Sie sich entscheiden - wichtig ist, dass der Osterhase den Überblick darüber nicht verliert. Sonst wartet manch süße Überraschung vielleicht wochenlang auf seine Leckermäuler.

Frohe Ostern!