Magdeburg l Auf der Nordostseite vom Damaschkeplatz an der ehemaligen Auffahrt aus Richtung Innenstadt auf den Ring in Richtung A2 schließen die Arbeiter ind er dritten Märzwoche die Bohrpfahlgründungen für den Tunnelbau auf einer Linie ab. Mit einer weiteren Bohrschablone, in der der Riesenbohrer für die Betonpfähle angesetzt wird, geht es dann ein kleines Stück weiter östlich in Richtung Bahngelände an die nächste Bohrpfahlreihe.

Auf der Südseite des Geländes zum Hauptbahnhof hin wird derzeit am Betriebsraum gearbeitet, in dem die Technik für den Tunnel einen Platz finden soll. In der kommenden Woche bauen die Arbeiter die Schalung für die Fugenbandverwahrung an der künftigen Tür ein. Das Fugenband sorgt dafür, dass kein Wasser in den Betriebsraum eindringen kann.

In dem gleichen Bereich zwischen Damaschkeplatz in Richtung Kölner Platz erfolgen in der nächsten Woche Restarbeiten an der Tunneldecke. Nachdem die Kopfbalken verschalt, Einbauteile verbaut und Fugen hergestellt sind, können die Bewehrungsarbeiten vorgenommen werden.

Suche nach Bomben im Boden

Am Kölner Platz haben die Kampfmittelsucher in der zu Ende gehenden Woche keine Auffälligkeiten festgestellt, so dass in der kommenden Woche die Wasserhaltung eingebaut werden kann.

Auch im Bereich des ehemaligen Bahnpostdepots gehen die Arbeiten voran. In den kommenden Tagen soll eine Spundwand eingebaut werden. Dafür wird von Mittwoch bis Freitag auch nachts gearbeitet.

Ebenfalls in der kommenden Woche sollen noch ausstehende Pflasterarbeiten auf dem Ulrichplatz an der Kreuzung Wein­arkade erfolgen. Dort waren im Zuge der Arbeiten zum Tunnelbau Bäume versetzt und neu gepflanzt worden. Die Arbeiten zur Einfassung sowie die dazugehörigen Pflasterarbeiten waren bereits im vergangenen Jahr begonnen worden, mussten aber aufgrund der Witterung in das Frühjahr 2017 verlegt werden.