Magdeburg l Seit einigen Wochen wird am Eingang der Stadtsparkassen-Geschäftsstelle am Magdeburger Nicolaiplatz gearbeitet. Das Ziel der Arbeiten lässt sich bereits erahnen: Eine neue Rampe wird angelegt, die künftig den Kunden den barrierefreien Zugang zur Bank ermöglichen soll.

„Bislang ist dies nur über einen Seiteneingang möglich“, sagt Geschäftsstellenleiter Jens Kalkofen, „und das auch nur während der Öffnungszeiten.“ Denn der Kunde, für den die Stufen zur Filiale unüberwindbar sind, muss erst klingeln, damit ein Mitarbeiter kommt, der dann die Tür öffnet und mit ihm den Lift benutzt.

Zugang für gehbehinderte Kunden

„Die Rampe bringt nun eine Erleichterung für unsere Kunden“, sagt Kalkofen. Zudem sei damit auch für gehbehinderte Menschen ein Zugang rund um die Uhr zur Sparkasse möglich. Voraussichtlich Anfang Oktober 2017 soll die Rampe fertiggestellt sein.

Auch im Inneren war nach 20 Jahren eine Renovierung notwendig, erklärt er weiter. So wird der Selbstbedienungsbereich komplett umgestaltet, u. a. werden vier neue Automaten aufgestellt, an denen Kunden Ein- und Auszahlungen vornehmen und bei Bedarf auch Geld wechseln können. Diese Arbeiten sollen noch bis Mitte Dezember andauern, stellt der Geschäftsstellenleiter in Aussicht.

Sparkasse schließt Filialen in Magdeburg

Die Baumaßnahmen erfolgen auch mit Blick auf die bevorstehende Schließung der Geschäftsstellen in Rothensee und im Neustädter Feld im Dezember, die ab diesem Zeitpunkt nur als SB-Automatenstandorte weitergeführt werden. „Dadurch werden mehrere Hundert Kunden zusätzlich pro Monat in der Geschäftsstelle am Nicolaiplatz erwartet“, erklärt Sparkassen-Sprecher Mathias Geraldy.

„Drei Kollegen von den beiden Standorten wechseln zu uns an den Nicolaiplatz, um den Kunden ein vertrautes Gesicht zu geben“, sagt Jens Kalkofen. Für sie werden zusätzliche Beratungsräume geschaffen. Die übrigen Mitarbeiter der beiden Filialen werden an anderen Stellen innerhalb der Stadtsparkasse eingesetzt, so Geraldy.