Homeschooling

Ungenügend für Onlineschule in Magdeburg

Der Stadtelternrat Magdeburg hat eine Umfrage ausgewertet. An vielen Schulen der Stadt gab es zu wenig Online-Unterricht.

Von Martin Rieß
ARCHIV - 28.01.2021, Nordrhein-Westfalen, Korschenbroich: Ein Schüler sitzt in seinem Zimmer am Schreibtisch und erledigt Aufgaben im Rahmen des Homeschoolings. (zu dpa «Wachsende Zahl von Schülern mit Lernproblemen durch Distanzunterricht») Foto: Jonas Güttler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 28.01.2021, Nordrhein-Westfalen, Korschenbroich: Ein Schüler sitzt in seinem Zimmer am Schreibtisch und erledigt Aufgaben im Rahmen des Homeschoolings. (zu dpa «Wachsende Zahl von Schülern mit Lernproblemen durch Distanzunterricht») Foto: Jonas Güttler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ dpa

Magdeburg l Es könnte so schön sein: Wenn die Schule ausgesetzt wird, starten die Schüler ihre Rechner und verfolgen den Unterricht via Internet. Doch nicht allein fehlt einigen dazu die Technik. Es fehlt auch am Angebot. Annette Kirstein ist Vorsitzende des Stadtelternrats Magdeburg und sagte dazu: „Wir haben den Eindruck, dass im Bildungsministerium ein Vorstellung über den Onlineunterricht vorherrscht, die nicht mit der Realität übereinstimmt.“
Von Dezember 2020 bis Februar 2021 hatten sich viele oft auch verärgerte Eltern an den Stadtelternrat gewandt. Sie befürchten, dass durch die Schulschließung große Wissenslücken bei ihren Kindern entstanden sind. Selbst ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie seien Kinder vielerorts durch wöchentliche Aufgaben beschult worden, die nur per E-Mail oder zum Download zur Verfügung standen. Damit sei oft gar nicht erst versucht worden neue Schulstoff zu vermitteln. Es werde versucht, diese Aufgabe einfach an die Eltern abzugeben oder zum Selbststudium direkt an die Kinder und Jugendlichen zu delegieren.