Magdeburg l Kurz vor Weihnachten ruht die Arbeit beim Düppler Mühlenverein in Magdeburg nicht. Im Gegenteil: Damit das Gebäude Kellerfenster erhalten konnte, wurde noch einmal richtig rangeklotzt. Die Mitglieder haben die Fassungen für die Kellerfenster vorbereitet. Dank Fördergeldes von der Sparkasse aus dem PS-Lotteriesparen und der Wobau ist es möglich geworden, dass die Kellerfenster noch in diesem Jahr eingesetzt werden.

Mühlenvereinschef Rolf-Dieter Weske ist darüber froh und dankbar. Denn in der Vergangenheit hatte der Verein immer wieder mit Vandalismus und nächtlichem unerwünschten Besuch zu tun. Es seien ein Stick mit Bildern und Daten zum Werdegang der Mühlensanierung und ein Adapter gestohlen worden. Außerdem haben die Mitglieder Sorge, dass in dem Gebäude, das in den vergangenen Monaten aufwendig hergerichtet wurde, um daraus ein Stadtteilzentrum werden zu lassen, randaliert wird.

Die mutmaßlichen Täter seien immer wieder über die noch nicht geschlossenen Fassungen für die Kellerfenster eingestiegen. Das soll nun ein Ende haben, indem die Fenster eingesetzt wurden.

Die Mitglieder des Mühlenvereines, die zumeist bereits im Rentenalter sind, versuchen sämtliche Arbeiten, die nicht gefördert werden, in Eigenregie zu leisten und Fördergeld für den Eigenanteil einzuwerben. Mehr als 2500  Arbeitsstunden haben sie bereits in die Mühle investiert, berichtet Rolf-Dieter Weske.