Magdeburg (ag) l Kurz nach 3 Uhr sollte am Donnerstagmorgen in Magdeburg im Bereich des Kirschwegs ein Ford von der Polizei angehalten und kontrolliert werden. Der Aufforderung, sein Fahrzeug zu stoppen, kam der Autofahrer nicht nach, erhöhte stattdessen seine Geschwindigkeit und flüchtete über den Magdeburger Ring bis zur Ortslage Egeln.

Dort wechselte er die Fahrbahn und fuhr die Strecke bis zum Ortseingang Magdeburg zurück. An der Abfahrt Bördepark wendete der 40-Jährige erneut sein Auto und fuhr als Geisterfahrer entgegen der Fahrtrichtung zurück in Richtung  Autobahn 14. Dabei  kam es zum Zusammenstoß mit einem Transporter.

Auch der Unfall veranlasste den Fahrzeugführer nicht, sein Auto zu stoppen. Er setzte seine Fahrt in Richtung Osterweddinger Chaussee fort, wo er durch die Polizeibeamten gestoppt werden konnte.

Eine Überprüfung ergab, dass der Ford nicht zugelassen war und der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Personen wurden infolge des Unfalls nicht verletzt. Gegen den Mann wurden u. a. Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.