Erholungsort

Was wird aus dem alten Haus?

Der Gaus`sche Park soll zum Ort der Erholung für die Klötzer werden. Doch was wird aus dem alten Haus auf dem Gelände?

Thomas Ochmann ist Eigentümer des alten Hauses am Gaus'schen Park in Klötze. Eigentlich wollte er dort ein Café einrichten, aufgrund der Corona-Pandemie wird daraus vorerst nichts.

Klötze l Um eine Attraktion reicher könnte die Klötzer Kernstadt bald sein. Im Frühjahr 2021 soll die lange geplante Gestaltung des Gaus`schen Parks an der Bahnhofstraße beginnen. Das teilte die Klötzer Verwaltung auf Nachfrage mit (Volksstimme berichtete). Nach gut zweijähriger Pause, zwischenzeitlich waren Fragen zum Thema Denkmalschutz zu klären, würde das Projekt damit wieder Fahrt aufnehmen. Bei dem Vorhaben, das Gelände wieder für die Öffentlichkeit herzurichten, arbeiten die Stadt Klötze und der Eigentümer der Fläche, Thomas Ochmann, zusammen. Ochmann gehört ebenfalls das große, alte Haus am Rande des Parks. Dieses steht schon lange leer, der Eigentümer hatte ursprünglich die Idee, dort ein Café zu eröffnen und eventuell Gästezimmer einzurichten. Geht es damit los, wenn der Park gestaltet wird?
Vorerst wird das alte Gebäude nicht saniert und auch kein Gastronomiebetrieb eingerichtet, machte Thomas Ochmann vor Ort im Gespräch mit der Volksstimme deutlich. Mit den Arbeiten am Haus hätte er ohnehin erst beginnen wollen, wenn der Park fertig hergerichtet ist. Und nach einem Jahr mit dem Coronavirus und der damit einhergehenden Krise für die Gastro-Branche sehe der Klötzer es heute positiv, in den vergangenen Monaten noch kein weiteres Geld in die Immobilie gesteckt zu haben. „Dann hätte ich jetzt einen riesigen sechsstelligen Betrag investiert – geliehenes Geld. Die Schulden hätten mich innerhalb von drei Monaten ruiniert“, gab Ochmann offen zu. Denken müsse er dabei auch an seine Familie. Für die Tilgung der benötigten Kredite, so schätzte der Eigentümer, hätte er wohl mehrere tausend Euro im Monat aufbringen müssen.