Magdeburg l Heiß, heißer, Megasommer in Magdeburg: Am Mittwoch werden für die Landeshauptstadt bis zu 35 Grad erwartet, Regenwahrscheinlichkeit: null. Am Donnerstag werden sogar Werte von bis 37 Grad Celsius erwartet. Da gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und vor allem eines - ausreichend zu trinken.

Badeverbot wegen Blaualgen

Ferienkinder dürften sich über die Hitze freuen, die Freibäder sind - fast - alle geöffnet. Einzig am Barleber See herrscht Badeverbot. Schuld sind die Blaualgen, die gerade mit einer Rettungsaktion bekämpft werden. Am Neustädter See gilt wegen der Algen bereits Warnstufe 1 und damit erhöhte Aufmerksamkeit. Sollten sich die Blaualgen weiter vermehren, kann es auch hier zu einem Badeverbot kommen.

Unter der Hitze ächzen aber die Wälder. Die Waldbrandwarnstufe steigt, in Magdeburg gilt derzeit die Warnstufe III. Damit besteht mittlere Gefahr eines Waldbrandes. Das gilt zum Beispiel für den Biederitzer Busch und die Kreuzhorst.

Um den Wald zu schützen, sollten sich Besucher an diese Regeln halten:

  • Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen wegwerfen.
  • Nicht durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken gefährden.
  • Nicht außerhalb von geschlossenen Räumen im Wald oder in einem Abstand von weniger als 15 Metern zum Wald rauchen. Das gilt für Warnstufe II bis V.
  • Kein ein offenes Feuer im Wald oder in einem Abstand von weniger als 30 Metern zum Wald außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzünden. Gilt für Warnstufe II bis V. 

Feuerwehr nimmt mehr Wasser mit

Die Feuerwehr in Magdeburg rüstet sich ebenfalls für die Hitze - oder besser gesagt, für den Fall, dass nicht ausreichend Löschwasser vor Ort zur Verfügung steht. Neben den Tanklöschzügen werden zehn Kubikmeter Wasser zusätzlich zum Einsatz mitgenommen, so ein Sprecher.

Die aktuelle Warnstufe für Magdeburg und alle anderen Städte und Kreise in Sachsen-Anhalt können hier in der Waldbrandapp des Landes abgerufen werden.