Coronavirus

Wirte wollen in Magdeburg öffnen

Das Konzept, in Magdeburg Bars und Restaurants zu öffnen, ist fertig. Nur fehlt es noch an der Genehmigung.

Von Martin Rieß
Petra Franzen ist Restaurantleiterin im Magdeburger Ratskeller. Foto: Martin Rieß

Magdeburg

Bereits in der Woche nach Ostern 2021 hatten Magdeburger Gastronomen gehofft, unter strengen Hygienevorgaben Außenflächen öffnen zu können. Einen entsprechenden Antrag und das Konzept hatten sie bei der Stadtverwaltung Magdeburgs abgegeben. Nun gibt es dieser Tage weder Biergartenwetter noch ein Okay aus der Verwaltung der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Matthias Stoffregen ist Sprecher des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt und sagt: „Die Stadt hat einen Antrag eingereicht, noch bevor das Wirtschaftsministerium das Antragsverfahren mit entsprechenden Kriterien veröffentlicht hatte.“ Es müsse noch eine positive Bewertung des Modellversuchs durch das Gesundheitsamt Magdeburg nachgereicht werden. Dies, hieß es seitens der Stadt, sei jetzt auf dem Weg. Sobald es die Zustimmung vom Land Sachsen-Anhalt gibt, könnten Gastronomen öffnen.

Stück Normalität für Magdeburg

Zu denen, die darauf hoffen, gehört Petra Franzen. Sie ist Restaurantleiterin im Ratskeller und bereitet den Betrieb vor. Sie sagt: „Ich wünsche mir von Herzen, dass es weitergeht. Mir fehlt die Arbeit mit den Menschen und die Normalität im Leben.“ Sorgen bereiten ihrem Chef Matthias Nawroth derweil steigende Infektionszahlen in ganz Deutschland: „Unter anderem wird ja jetzt über einen harten Lockdown diskutiert“, nennt er eines der Risiken, das auch einen Modellversuch in Magdeburg wieder stoppen könnte.

Neben den Gastronomen sind zwei weitere Modellversuche für eine kontrollierte Rückkehr in die Normalität in Magdeburg im Gespräch. Zum einen geht es um Sportveranstaltungen in Fußball, Handball und Boxen. Zum anderen geht es um eine begrenzte Öffnung von Kulturstätten. Für diese gibt es mit dem 24. April 2021 sogar schon einen Termin.