Magdeburg l In Magdeburg haben sich seit Sonntagabend drei Raubstraftaten ereignet, die aufgrund der Vorgehensweise und der Täterbeschreibung möglicherweise in Zusammenhang gebracht werden können, teilte die Polizei mit.

Fall 1:
Am Sonntag wurde gegen 22.45 Uhr ein 30-jähriger Magdeburger in der Krügerbrücke von einer Personengruppe von mindestens vier bis fünf Männern angegriffen, zu Boden geschlagen und ausgeraubt. Dabei handelten zwei Personen aktiv, die anderen schienen die Situation zu beobachten beziehungsweise abzusichern. Nachdem die Männer einen Laptop und eine geringe Summe Bargeld erbeutet hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Fall 2:
Am Montagmorgen wurde gegen 1.30 Uhr ein 20-jähriger Magdeburger in der Keplerstraße auf gleiche Art und Weise ausgeraubt. Hier hatten ihn zwei Männer zu Boden gedrückt und auf ihn eingeschlagen. Die Unbekannten entwendeten das Handy und die Geldbörse und flüchteten. Ob hier weitere Täter im Umfeld agierten, ist nicht bekannt. Der 20-Jährige erlitt eine Platzwunde.

Fall 3:
Am Montagmorgen wurde gegen 6.15 Uhr ein 27-jähriger Magdeburger im Siedlerweg ausgeraubt. Auch hier hatten sich sechs bis sieben Personen genähert, den Geschädigten umkreist und ihn in ein Gebüsch gedrängt. Er wurde geschlagen und das Handy erbeutet. Die Männer flüchteten in Richtung Magdeburger Ring.

In den drei Sachverhalten wurden alle Täter als dunkel gekleidete junge Männer beschrieben. Sie sprachen gebrochen Deutsch und wurden von den Geschädigten als ausländischen bzw. arabischen Aussehens beschrieben. Im Fall 2 und 3 wurde mit den Worten "Messer" gedroht, ein Messer wurde von den Opfern jedoch nicht wahrgenommen. Alle drei Opfer wurden laut Polizei leicht verletzt.

Die Polizei prüft die möglichen Zusammenhänge. Hinweise werden telefonisch unter der Rufnummer 0391/546-1740 entgegengenommen.