Oebisfelde l Wie kann heimischen Tieren, Pflanzen und der Natur geholfen werden? Mit dieser Fragestellung hat die Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling eine Aktion gestartet, bei der alle „Waldfüchse“ und die, die es werden wollen, mitmachen können. Wie die Initiatorin Sabine Wieter von der Reservats-Verwaltung informiert, sollen Bilder gemalt, Eigenkreationen gebastelt oder gemeinsam mit Geschwistern und Eltern aufgeschrieben werden, was man selbst für Umwelt und Natur leisten kann. Auch können Fotografien eingesandt werden.

„Gebt eure Meisterstücke in eurer Kita ab oder schickt sie an die Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling, Bahnhofstraße 32 in 39646 Oebisfelde. Vergesst nicht, euren Namen und eure Kita dazu zu schreiben. Einsendeschluss ist der kommende 29. Mai“, erläutert Wieter die Teilnahmebedingungen. Für die Teilnahme erwartet die Kinder später eine Überraschung.

Corona stoppt Treffen

Die Corona-Pandemie hat auch die Förderung junger Naturfreunde bei der Verwaltung des Biosphärenreservats gestoppt. Sabine Wieter ist das Gesicht dieser seit Jahren erfolgreichen Initiative. Sie spricht mit Vorsicht davon, eventuell im Juni ein erstes Treffen für die „Waldfüchse“ organisieren zu können.

Die „Waldfüchse“ sind die jüngste Schar an Naturschützern bei der Reservats-Verwaltung. Wer sich ein „Waldfuchs“ nennen darf, der muss die dafür vorgesehene Prüfung ablegen. Das passiert in aller Regel vor der Einschulung. Trotz Corona-Einschränkungen sollen bis zu den Sommerferien noch „Waldfüchse“ ernannt werden, hat sich Wieter zum Ziel gesetzt.

Die Voraussetzungen dafür haben die Mädchen und Jungen schon teilweise selbst erfüllt. Wie die Betreuerin informierte, haben die Anwärter bereits Aufgaben in den eigenen „Waldfuchs“-Mappen gelöst. Dabei haben die Kinder viele Details über Tiere und Pflanzen im Drömling und deren jeweilige Lebensräume erfahren. Die angehenden „Waldfüchse“ werden gleichzeitig aber auch für den Umwelt- und Naturschutz angeleitet. Welche Tier- und Pflanzenarten besonders gefährdet sind, was Müll in der Natur für Schäden verursacht oder weshalb zu viel Trockenheit die Lebensräume verändert, all das gehört zum Wissen eines „Waldfuchses“.