Berlin l Viel Betrieb am Börde-Stand in der Sachsen-Anhalt-Halle, stellte Landrat Martin Stichnoth am gestrigen Veranstaltungstag der Internationen Grünen Woche (IGW) in Berlin erfreut fest, unmittelbar nachdem sich die Ausstellungspforten für den Diensttagstrubel um 10 Uhr geöffnet hatten. Auf der IGW, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, präsentieren rund 1700 Aussteller ihre internationalen und regionalen Spezialitäten. Die Besucher können in kulinarischen Genüssen aus Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch bis hin zu Wein und Bier schwelgen. Ein Anlaufpunkt für Besucher war gestern der Börde-Tag in Halle 23 b. Landrat Martin Stichnoth gab um 11 Uhr den Startschuss für den Aktionstag des Börde-Landkreises.

Stärken in Landwirtschaft und Lebensmittelbra

Dabei betonte er: „Wir stellen die Stärken der heimischen Landwirtschaft und der Nahrungsgüterbranche heraus. Die Ernährungswirtschaft bestimmt unser Leben. Die sehr guten Erträge der pflanzlichen Kulturen verdanken wir der fachlich versierten Bewirtschaftung unserer Landwirte und der Güte unseres fruchtbaren Bördebodens. Im Landkreis Börde werden zirka 89 Prozent der rund 150.000 Hektar umfassenden landwirtschaftlichen Nutzfläche als Ackerland bewirtschaftet.“ Der Landrat weiter: „Wir wollen die Werbetrommel auch für den Tourismus, das Hotelgewerbe und die Gastronomie rühren. Schließlich ist die Messe ein idealer Marktplatz und ein Schlüssel, um Netzwerke zu pflegen und zu erweitern.“

Eindrucksvoll präsentierten sich Akteure aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung um Landrat Martin Stichnoth, der bei seiner Eröffnungsrede die Vielfalt, den Reiz und die Stärken des Börde-Landkreises eindrucksvoll hervorhob. Und er betonte, dass die Börde noch mehr Potenzial besitzt, das es zukünftig lohne, genutzt zu werden. Zudem sorgten Unterhaltung und Interviews auf der Show-Bühne für stetiges Interesse bei den Besuchern.

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Derartigen Andrang gab es auch am Börde-Informationsstand. Dort war der Wirtschaftsförderer der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, Peter Schorlemmer, zu finden. Er hätte es begrüßt, wenn Betriebe, Organisationen und Vereine sich persönlich präsentiert hätten. So aber war es seine Aufgabe, die regionalen Vorzüge „an den Mann oder die Frau zu bringen“.

Nachfragen gab es immer wieder in Sachen naturnaher Tourismus, wobei Schorlemmer die Einzigartigkeit des Drömlings ins Blickfeld der Besucher mit Flyern und der Drömlingstasche rücken konnte. „Es war doch schon erstaunlich, dass bereits nach kurzer Zeit Besucher an unseren Börde-Stand herantraten und gezielt nach dieser aus reinem Leinen hergestellten Tasche fragten“, freute es den Wirtschaftsförderer.