Oebisfelde l Sonnabend wie Sonntag vergnügten sich Besuchermassen im Budenrund an dem Programm für Familien, Senioren, Jugendliche wie Kinder. So viele junge und junggebliebene Oebisfelder und Fans von Hardrock-Sounds hat Oebisfelde wohl noch nie auf einen Fleck erlebt: Die Braunschweiger Band „Roisn Dubh“, benannt nach einem Song der legendären Formation „Thin Lizzy“ „rockte“ Samstagnacht über Stunden die Burgweihnacht.

Ein anderer Besucher- magnet war Cordula Köhn vom veranstaltenden Verein Castrum in ihrem märchenhaft umgewandelten Pferdeanhänger. Dort drängten sich an beiden Veranstaltungstagen Mädchen wie Jungen und Mütter mit ihren Kleinkindern, um den Geschichten der Märchenvorleserin zu lauschen.

Kreativität im Bastelzelt

Ein weiteres ideales Angebot für Kinder war das fast immer voll besetzte Bastelzelt. Drinnen lebten junge Besucher, fern ab dem Gedränge draußen, ihre Kreativität in vollen Zügen aus. Nur als der Castrum-Weihnachtsmann mit seiner Engelschar zu den Bescherungen am Sonnabend wie Sonntag auf der Bühne eine Rast einlegte, war dieses Zelt wie leer gefegt.

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Melodien von Schülern, Chören und Kapellen

Viele der Burgweihnachtsgäste waren eigens wegen des Bühnenprogramms gekommen. Zum Auftakt am Sonnabend bescherten Mädchen und Jungen der Grundschule an der Aller Lieder und Gedichte der Advents- und Weihnachtszeit. Am Sonntag taten es ihnen zum Programmauftakt eine Schar von Grundschülern der Drömlingsfüchse gleich.

Chorgesang spendierten am Sonnabend als Ensemble der Frauenchor Wassensdorf und der Männergesangsverein Oebisfelde. Trotz erschwerter Bedingungen durch die nasskalte Witterung gelang eine hörbare Klangfülle, was das Publikum vor der Bühne mit reichlich Applaus bedachte.

Reich an Melodien

Sich Gehör verschaffen, das gelingt dem Wassensdorfer Schalmeienzug musikalisch stets auf Anhieb. Sein Platzkonzert erfüllt Sonnabend das zu dieser Zeit schon im Lichterglanz erstrahlte Budenrund. Dem Schalmeien-Klang in nichts nachstehend, intonierte die Breitenroder Blaskapelle tags darauf ein reich mit Melodien gespicktes Feuerwerk.

Was beim Bürgerfest am vergangenen 9. November auf dem Burghof zusammengesetzt wurde (Volksstimme berichtete), das wurde Sonntag in der Dämmerung enthüllt und auf Dauer ausgestellt: das Mandala, also ein geometrisches Schaubild nach Vorbild aus dem ostasiatischen Raum.

Feuerzangenbowle und Kaffeetafel

Ebenfalls solchen Andrang wie beim Kunsthandwerkermarkt im Burgverbinder und im Rittersaal oder an den Burgweihnachtsbuden, jede mit anderen kulinarischen Angeboten von Feuerzangenbowle bis zur Kaffeetafel, herrschte bei der Tombola. Die Hauptgewinne unter den insgesamt 300 Preisen wurden Sonntag am Abend gezogen.