Oebisfelde l Der Heimatverein Oebisfelde zeigt Flagge, gilt als Aushängeschild für die Allerstadt schlechthin. Vereinsvorsitzender Ulrich Pettke ist dabei bekannt als Ideengeber und als Vereinschef, der selbst gern die Ärmel aufkrempelt, die handwerkliche wie administrative Vereinsarbeit als Lebensaufgabe verinnerlicht hat. Und doch ist der Vorsitzende nur ein Rad in dem Getriebe des Vereins, wie er selbst sagt.

Dass der Vorstand all diese Veranstaltungen und Projekte, die dem Ansehen der Allerstadt bestens zu Gesicht stehen und den Tourismusgedanken stärken, auf die Beine stellen kann, das ist nur den vielen emsigen Helfern und Unterstützern zu verdanken, so Pettke. Der Vorstand hatte auch in diesem Jahr wieder all diese besonders fleißigen Helfer zu einem Festmenü aus tiefer Dankbarkeit eingeladen, wie es am Sonntag im Burgverbinder hieß. Pettke betonte, dass einige Helfer vier Mal aktiv, andere 15 oder 20 Mal die Vereinsarbeit unterstützten. Die Spitzenreiter an Engagement lagen im zurückliegenden Jahr bei etwa 30 Einsätzen. „Jeder von Euch hat wertvolle Vereinsarbeit geleistet“, dankte Pettke zur Eröffnung der Feier.

Diesem Festmenü als Dankeschönfeier ging vergangene Woche eine Vorstandssitzung voraus, die die Leistung der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen im Besonderen unter Beweis stellte, hieß es vom Vorsitzenden Pettke im Gespräch mit der Volksstimme. So hatten die Gästebetreuer des Heimatvereins im vergangenen Jahr ein strammes Programm zu bewältigen. Insgesamt gab es 46 Museums-, Burg-, Altstadt- und Nachtwächterführungen sowie einen Vortrag zur Burganlage.

Bilder

In Auswertung der letzten Veranstaltungen im alten Jahr konnte der Vorstand auf eine erfolgreiche Bilanz blicken, wie Pettke betonte. Bestens besucht, auch dank einer exzellenten Vorbereitung, war die Bilderausstellung im Oebisfelder Atelier I der Bösdorfer Künstlerin Angelika Flaig. Bemerkenswert dabei war das Ausstellungskonvolut von 40 Gemälden mit Oebisfelder Motiven, die von heimischen Hobbykünstlern, aber auch dank Leihgaben von auswärtigen Hobbymalern präsentiert werden konnten.

Von seiner Größe her ragte ein Bild hervor. Dabei handelte es sich um das Gemälde „Der Schatz im Brunnen“, welches bisher im Treppenhaus zum Obergeschoss des Burg- und Heimatmuseums ein Mauerblümchendasein fristete. Nun wird es künftig im Museum und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein, so Pettke. Bedauerlich aus Vereinssicht ist, dass dieses Gemälde mehrere Schadstellen aufweist. Aus diesem Grund bemüht sich der Vereinsvorstand derzeit zu erkunden, ob eine Restaurierung des Gemäldes möglich ist.